Im Duell der 1. Klasse Ost setzte sich der SC Wolfsthal am 20. Spieltag mit 3:0 gegen den ASC Götzendorf Oranjezz durch. Co-Trainer Daniel Luxbacher sprach von einer „überragenden ersten Halbzeit“ und einem „hochverdienten“ Erfolg, weil seine Mannschaft von Beginn an das Kommando übernahm und nach der Pause ihre Konter sauber zu Ende spielte. Der Tabellenführer festigt damit seine Spitzenposition, Götzendorf bleibt trotz der Niederlage im Vorderfeld.

Foto von Joshua Hoehne auf Unsplash
Wolfsthal ging mit viel Selbstvertrauen ins Spiel und hatte von Beginn an mehr vom Ball. So schilderte es auch Daniel Luxbacher: „Wir waren von der ersten Minute an klar spielbestimmend und haben eine überragende erste Halbzeit gespielt.“ In dieser Phase erspielten sich die Hausherren laut dem Co-Trainer genügend Möglichkeiten, um früher und höher zu führen. Belohnt wurde der Aufwand kurz vor dem Halbzeitpfiff: In der 44. Minute traf Darko Bodul zum 1:0. Der knappe Vorsprung zur Pause passte zum Eindruck am Platz, denn Wolfsthal war überlegen, hatte aber in der Chancenauswertung noch Luft nach oben – „Jammern auf hohem Niveau“, wie Luxbacher später einordnete. Mit 1:0 ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel blieb Wolfsthal das aktivere Team und nutzte zunehmend die Räume. „In der zweiten Halbzeit haben wir die Konter gut zu Ende gespielt“, erklärte Luxbacher. Das 2:0 fiel in Minute 63 als Eigentor von Marcel Lücke, was den Gästen den nächsten Dämpfer versetzte und den Gastgebern zusätzlichen Rückenwind gab. Götzendorf verteidigte über weite Strecken engagiert und aggressiv, wie der Co-Trainer anerkennend festhielt, doch Wolfsthal blieb am Drücker. Spät fiel dann die endgültige Entscheidung: Adnan Dzafic stellte in der 85. Minute auf 3:0. Für Luxbacher war das Gesamtbild eindeutig: „Wir haben von der ersten bis zur neunzigsten Minute dominiert und am Ende hochverdient gewonnen.“
In seinen Ausführungen legte Daniel Luxbacher Wert auf beides: klare Kante in der Analyse und Lob an die richtigen Stellen. „Unser Plan hat ab der ersten Minute gegriffen, wir waren sehr spielstark und stark in den Zweikämpfen“, sagte der Co-Trainer. Ein Punkt blieb dennoch offen: „Luft nach oben gibt es in der Chancenauswertung – das ist Jammern auf hohem Niveau.“ Auch dem Gegner zollte er Respekt: „Götzendorf hat gut verteidigt und war aggressiv.“ Positiv fiel zudem sein Urteil über den Unparteiischen aus: „Der Schiedsrichter hat einen super Job gemacht.“ In der Tabelle liegt Wolfsthal nun mit 44 Punkten auf Rang eins, während Götzendorf mit 38 Zählern Dritter ist – ein Bild, das zum Auftritt an diesem Spieltag passt.