In der 1. Klasse Ost feiert der ASK Klein-Neusiedl beim FSV Velm einen klaren 6:1-Erfolg. Die Gäste legten mit vier schnellen Treffern den Grundstein und führten bereits zur Pause 5:1. Trainer Martin Karner sprach von einem dominanten Auftritt und nannte die frühen Tore als Schlüssel. Velm kam zwar zu Aktionen im Strafraum, blieb hinten aber verwundbar. Nach dem Wechsel verwalteten die Klein-Neusiedler den Vorsprung abgeklärt und setzten in der Schlussphase noch den Schlusspunkt.

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Die Partie kippte in wenigen Minuten klar in Richtung der Gäste. In der 14. Minute traf Philipp Riedl per Kopf nach einem Corner zum 0:1. Nur eine Minute später stellte Semir Kapic auf 0:2 – laut Coach Martin Karner nach einem tiefen Ball von Tobias Sostek, Kapic umkurvte den Tormann und schob ein. Die Gäste blieben am Drücker: In Minute 18 erhöhte Mohammad Reza Rezaie, abermals nach einer Ecke, per Kopf auf 0:3. Und noch ehe Velm durchschnaufen konnte, stellte David Melis in der 19. Minute nach einem Stanglpass auf 0:4. Nur wenig später meldete sich Velm durch Andreas Riedl mit dem 1:4 zurück, doch vor der Pause legte Klein-Neusiedl wieder nach: Rezaie traf in der 41. Minute zum 1:5-Halbzeitstand. Nach dem Wechsel kontrollierten die Gäste das Geschehen, ließen wenig zu und setzten in Minute 80 den Schlusspunkt: Armin Buzimkic staubte nach einem abgefälschten Schuss zum 1:6 ab.
Nach dem Abpfiff ordnete Trainer Martin Karner den Abend nüchtern ein. „Grundsätzlich war es dominanter Fußball von unserer Seite, wobei auch Velm mit einigen Aktionen in den Strafraum kam“, sagte der Coach und verwies auf den klaren Startvorteil seiner Elf: „Die schnellen Tore, die vier, waren der Bahnbrecher. Nach dem 4:0 konnten sie wenig entgegensetzen.“ Karner blieb dabei nicht bei Floskeln, sondern beschrieb die Entstehungen: „Das 1:0 war ein Corner direkt auf Philipp Riedl, der ihn ins lange Eck köpfte. Beim 2:0 kam der tiefe Pass von Tobias Sostek auf Semir Kapic, der den Tormann umkurvte.“ Auch das Kollektiv hob er hervor: „Das Teamgefüge hat gut funktioniert.“ Den Gegner sah er zweigeteilt: „Offensiv gefällig, defensiv instabil.“ Dass seine Mannschaft nach der Pause nichts mehr anbrennen ließ, passte ins Bild: kontrolliert, zielstrebig, ohne Hektik.
Viel Aufregung gab es nicht, eine Szene blieb dennoch hängen. „Fabio Mondl wurde durchgesteckt und nur durch ein Foul von Leon Schwabel gestoppt. Man kann über Rot diskutieren, weil er letzter Mann war“, erklärte Karner. „Der Schiedsrichter hat Gelb gegeben, weil ein Gegenspieler noch hätte eingreifen können.“ Damit war das Thema auch schon abgehakt – die Gäste hielten ihren Fokus hoch und spielten den Auswärtssieg seriös zu Ende. In der Tabelle untermauert Klein-Neusiedl damit seine Stellung im Vorderfeld, führt nach 23 Runden 43 Punkte und rangiert auf Platz fünf. Velm bleibt am anderen Ende der Tabelle und wartet weiter auf Lichtblicke. Für Karner und seine Elf zählt nach diesem 6:1 vor allem eines: den Schwung aus der starken Anfangsphase mitnehmen und als Einheit weiter so auftreten.