In der 1. Klasse Ost machte der SC Wolfsthal mit einem 2:0-Heimsieg gegen den ASK Klein-Neusiedl den Deckel auf eine starke Saison. Nach einem 0:0 zur Pause legten die Hausherren nach dem Seitenwechsel zu und entschieden die Partie mit Treffern von Darko Bodul (56.) und Daniel Luxbacher (73.). Co-Trainer Luxbacher sprach von einem klaren Schritt nach der Halbzeit und einem verdienten Erfolg – und durfte am Ende den Meistertitel bejubeln.

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Die ersten 45 Minuten liefen aus Sicht der Hausherren nicht rund. „Ich glaube, dass wir in der ersten Halbzeit nicht unsere beste Halbzeit gespielt haben. Viele Fehler, nicht sauber genug“, ordnete Daniel Luxbacher die zähe Anfangsphase ein. Torlos ging es in die Kabinen (45.).
Nach der Besprechung drehten die Wolfsthaler auf, nahmen das Heft in die Hand und nutzten ihre Chancen. In Minute 56 schlug Darko Bodul zu – Luxbacher nannte es „einen Geniestreich von Darko Bodul, wie man ihn kennt“, der Ball war dann „ins Eck geschoben“. Mit der Führung im Rücken blieb Wolfsthal konsequent. Hinten arbeitete das Team robust, vorne suchte es weiter den Abschluss – und in der 73. Minute setzte Luxbacher selbst nach: „Das zweite Tor war schön herausgespielt und dann ein souveräner Abschluss.“ Das 2:0 stand, der Rest war konzentriertes Nachhausebringen.
Der Co-Trainer ließ keinen Zweifel, woran der Umschwung lag. „In der Halbzeit haben wir einige Dinge angesprochen und dann den Schalter umgelegt“, sagte Luxbacher. Aus seiner Sicht fand die Mannschaft genau in dem Moment zu ihrer Linie, den sie brauchte: „Wir waren hinten sehr kompromisslos und haben in der zweiten Halbzeit konsequent nach vorne gespielt. Dann haben wir unsere Chancen genutzt und verdient gewonnen.“ Dahinter stand für ihn vor allem der Zusammenhalt. „Wir sind wirklich als Team aufgetreten, einer für den anderen. Wir sind über unsere Grenzen gegangen, das war heute der ausschlaggebende Punkt.“ Dass er selbst den zweiten Treffer markierte, passte nur ins Bild eines Abends, an dem Wolfsthal „klar besser“ war und den Plan nach der Pause sauber durchzog.
Auch für den Gegner fand Luxbacher faire Worte: „Kleinneusiedl war unangenehm, auch spielerisch, mit ein paar guten Akzenten. Sie haben keine schlechte Leistung gebracht – aber ich glaube trotzdem, dass wir die bessere Mannschaft waren.“ Das Schiedsrichterteam bekam ebenfalls Anerkennung: „Schlussendlich sehr gut gepfiffen, das hat gepasst.“
Der Sieg hatte zudem Gewicht für die große Rechnung der Saison. „Wir sind Meister – und ich glaube, der Titel ist hochverdient. Wir sind die beste Mannschaft in der Liga, darauf können wir stolz sein“, betonte Luxbacher, während der Blick bereits nach vorne ging: „Die Stimmung ist sehr gut. Wir freuen uns auf das letzte Match, da geben wir noch einmal alles – und dann geht’s wohlverdient in den Urlaub.“ Die Tabelle unterstreicht das Bild: Wolfsthal liegt mit 59 Punkten vorne, ASK Klein-Neusiedl hält als Fünfter bei 46 – ein runder Rahmen für eine Wolfsthaler Meisterparty.