Spielberichte

Zwei Standards, drei Punkte: Wiesmath gewinnt 2:1

SK Wiesmath
ASC Leobersdorf

Der SK Raika Wiesmath hat in der 1. Klasse Süd gegen den ASC Leobersdorf 2:1 gewonnen – und das vor allem dank zweier Ecken. Früh stellte Christian Senft auf 1:0, nach der Pause legte Elias Rodax zum 2:0 nach, ehe es nach dem Anschluss noch einmal eng wurde. Trainer David Witteveen sprach von einer klar dominierten ersten Hälfte, starker Teamarbeit und wiederentdeckter Standardstärke – ein Sieg, der Rückenwind fürs anstehende Derby gibt.

Spieler rutscht mit Ball auf Rasen

Image by Jörg Struwe from Pixabay

Frühe Führung und klare erste Hälfte

Wiesmath erwischte einen Traumstart: In Minute 5 war Christian Senft zur Stelle und stellte auf 1:0. Dem Treffer war – so schilderte es David Witteveen – eine Ecke von Andras Stieber vorausgegangen, danach nahm Daniel Wagner den Ball volley, traf an die Stange, und Christian Senft drückte den Abpraller über die Linie. „Wir haben die erste Halbzeit klar dominiert, waren die bessere Mannschaft und sind verdient 1:0 in Führung gegangen – aus einer Standardsituation“, sagte der Coach. Zwar gab es in seinen Worten „eine kurze Phase, in der der Gegner ein bisschen stärker war“, insgesamt blieb Wiesmath aber feldüberlegen und ging mit dem 1:0 völlig verdient in die Pause (45.).

Ecke, Kopfball, 2:0 – und dann wurde es eng

Unmittelbar nach Wiederbeginn legte Wiesmath nach – erneut nach einem Eckball. Elias Rodax köpfte in Minute 51 das 2:0, der zweite Standard saß also wieder. „Wir haben dann das 2:0 gemacht und hatten die Möglichkeiten aufs 3:0 oder 4:0“, meinte Witteveen und ärgerte sich nur darüber, dass die Vorentscheidung ausblieb. Stattdessen kam Leobersdorf in der 65. Minute durch Darius Grega zum 2:1-Anschluss. „Im Gegenzug haben wir das 2:1 bekommen. Am Schluss war’s eine Zitterpartie, aber der Gegner hatte keine richtige Ausgleichschance“, ordnete der Trainer ein. Wiesmath verteidigte die Führung aufmerksam, blieb im Umschalten gefährlich und brachte die knappe, aber dem Verlauf nach verdiente Führung über die Zeit.

Standards, Kollektiv und Derby-Laune

Ein Schlüssel lag für Witteveen an diesem Abend klar bei ruhenden Bällen. „Das sind die ersten Standardtore seit Längerem. Standards waren in Wiesmath immer eine Macht“, sagte der Coach zufrieden – beide Treffer fielen nach Ecken von Andras Stieber, der die Bälle scharf servierte. Gleichzeitig hob er die Geschlossenheit hervor: „Die Mannschaft hat als Kollektiv Charakter gezeigt. Von Anfang bis Ende haben alle miteinander gekämpft. Der Siegeswille war da.“ Zum Gegner fand er faire Worte: „Leobersdorf war bemüht, ist aber nie richtig gefährlich geworden. Sie haben gute Einzelspieler, konnten es aber nicht umsetzen.“ In der Tabelle steht Wiesmath mit 32 Punkten solide auf Rang sieben, Leobersdorf hält bei 23 Zählern. Und der Blick geht nach vorne: „Der Sieg tut richtig gut. Jetzt fahren wir mit breiter Brust ins Derby gegen Hochwolkersdorf.“

1. Klasse Süd: Wiesmath : Leobersdorf - 2:1 (1:0)

  • 65
    Darius Grega 2:1
  • 51
    Elias Rodax 2:0
  • 5
    Christian Senft 1:0