In der 1. Klasse Süd setzte sich die SVg Pitten gegen den SV Bad Erlach mit 4:1 durch. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte kippte die Partie nach der Pause klar zugunsten der Heimischen. Vor dem Seitenwechsel trafen Samuel Manninger und Csaba Vachtler zum 1:1. Nach der Pause legten Manuel Mosonyi, erneut Vachtler und Samuel Glöckel nach. Pitten nutzte seine Chancen konsequent und ließ in der eigenen Hälfte nur wenig zu.

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Der Start gehörte zunächst den Gästen: Schon in Minute sechs brachte Samuel Manninger Bad Erlach mit 0:1 in Front. Pitten schüttelte sich kurz und kam in der 21. Minute durch Csaba Vachtler zum Ausgleich – zur Pause stand es 1:1. Sportchef Helmut Holzer ordnete die ersten 45 Minuten so ein: „Die erste Halbzeit war relativ ausgeglichen.“ Nach dem Wiederanpfiff übernahmen die Gastgeber rasch die Kontrolle: Manuel Mosonyi stellte in der 51. Minute auf 2:1, und Holzer sagte: „Mit dem Führungstreffer ging das Spiel dann in eine klare Richtung.“ Pitten blieb am Drücker, Vachtler legte in der 69. Minute das 3:1 nach, ehe Samuel Glöckel zehn Minuten vor Schluss mit dem 4:1 alles endgültig zumachte.
Helmut Holzer sprach offen an, warum sein Team nach der Pause so dominant wirkte. Gleichzeitig wollte er den Sieg nicht nur an einzelnen Szenen festmachen. „Das Team war sehr geschlossen und hat defensiv wenig zugelassen und in der Offensive dann auch die Chancen genutzt“, betonte der Sportliche Leiter. Zum Gegner meinte er ohne große Umschweife: „Bad Erlach war natürlich ersatzgeschwächt, wie wir auch.“ Dass seine Mannschaft dennoch so stabil auftrat, gefiel ihm besonders. Und auch ein Lob gab es für die Leistung des Schiedsrichters, der eigentlich alles unter Kontrolle hatte: „Aus meiner Sicht war die Schiedsrichterleistung top.“ Insgesamt war es für Holzer ein Erfolg, der auf klaren Tugenden basierte: kompakt stehen, geduldig bleiben und die sich bietenden Chancen verwerten. Am Schluss hätte das Ergebnis durchaus auch höher ausfallen können.
Mit dem Dreier steht Pitten nach 24 Runden bei 40 Punkten und belegt Platz vier. Bad Erlach hält bei 35 Zählern und rangiert aktuell auf dem sechsten Rang. Der Sieg wurde nicht herbeigeredet, sondern sauber erarbeitet – auch deshalb klangen die Worte des Funktionärs eher bodenständig als euphorisch. „Es gibt immer Potenzial zur Verbesserung. Das Team in der derzeitigen Zusammensetzung mit den vielen Ausfällen macht das aber schon sehr gut“, sagte Holzer. Die Fakten vom Nachmittag untermauern seine Einschätzung: Ein früher Rückstand wurde abgefedert, nach der Pause blieb die Mannschaft ruhig und nutzte ihre Chancen. Vachtlers Doppelpack, dazu die Treffer von Mosonyi und Glöckel – mehr Effizienz konnte sich Pitten für diesen Arbeitssieg kaum wünschen.