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"Wir machen dem Gegner die Tore zu einfach" – Witteveen erklärt Wiesmaths 2:5 in Pitten

SVg Pitten
SK Wiesmath

In der 1. Klasse Süd hat SK Raika Wiesmath zum Saisonabschluss bei der SVg Pitten mit 2:5 verloren. Nach einer ordentlichen ersten halben Stunde und der eigenen Führung kippte die Partie vor allem direkt nach der Pause, als Wiesmath binnen weniger Minuten den Faden verlor. Trainer David Witteveen machte die Ursachen klar aus: zu viele einfache Ballverluste, Fehler im Stellungsspiel und ein Gegner, der seine Chancen in der Offensive kompromisslos nutzte.

Torwart in türkisem Trikot

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Ordentlicher Beginn, dann kippt die erste Hälfte

Für Witteveen begann die Partie trotz schwieriger Personallage noch ordentlich. "Wir sind eigentlich nicht so schlecht in die Partie gestartet", sagte der Trainer, der auch darauf verwies, dass wegen der Ausfälle sogar ein Stürmer in der Innenverteidigung aushelfen musste. Wiesmath tastete sich zunächst in die Begegnung, ging dann aber in der 20. Minute durch Daniel Wagner mit 1:0 in Führung. Nach dem Treffer hatte der Gast nach Einschätzung seines Trainers sogar "ein bisschen mehr vom Spiel". Noch vor der Pause kam Pitten aber zurück. Jonathan Deditz erzielte das 1:1, und genau dieses Gegentor ordnete Witteveen als Knackpunkt der ersten Hälfte ein: "Wir haben einen individuellen Fehler gemacht. Das hat uns wieder ein bisschen aus der Bahn geworfen." Mit dem 1:1 ging es schließlich in die Kabinen.

Drei Gegentore in acht Minuten entscheiden die Partie

Was zur Halbzeit besprochen worden war, hielt dann nur sehr kurz. Witteveen hatte von seiner Mannschaft mehr Mut verlangt. "Wir wollten endlich mutiger auftreten und mehr Fußball spielen", schilderte er den Plan für die zweiten 45 Minuten. Statt einer Reaktion folgte aber genau jene Phase, die das Spiel endgültig kippte. Patrick Steindl traf in der 47. Minute zum 2:1, Csaba Vachtler legte in der 53. Minute das 3:1 nach, und nur zwei Minuten später erhöhte erneut Patrick Steindl auf 4:1. Der Wiesmath-Coach sprach dabei von Problemen im Stellungsspiel, von Eigenfehlern und von unnötigen Ballverlusten, die Pitten sofort ausnutzte. "Das war dann natürlich spielentscheidend", sagte Witteveen. Über den Gegner fand er ebenfalls klare Worte: "In der Offensive waren sie kompromisslos. Die Chancen, die sie gehabt haben, haben sie perfekt fertig gespielt."

Spätes 2:5 ändert nichts an der klaren Analyse

Auch nach diesem Rückschlag gab sich Wiesmath nicht völlig auf, doch die Partie war damit praktisch entschieden. Samuel Glöckel stellte in der 68. Minute auf 5:1, ehe Matthias Eidler in der 89. Minute noch auf 5:2 verkürzte. Witteveen sah in dieser Phase trotzdem Ansätze, die ihm gefallen haben. "In der zweiten Halbzeit haben wir dann wirklich versucht, Fußball zu spielen, was teilweise auch sehr gut gelungen ist", sagte er und verwies dabei auch auf den guten, leicht nassen Rasen. Gleichzeitig blieb seine Analyse deutlich: "Wir machen in der Verteidigung zu viele Fehler, wir machen es den Gegnern zu einfach." Strittige Szenen wollte er keine ausmachen, der Schiedsrichter blieb für ihn "unauffällig, was positiv ist". So stand am Ende eine verdiente Niederlage. "Pitten hat eindeutig verdient gewonnen", sagte Witteveen, verband das Saisonfinale aber trotzdem mit einem Blick nach vorn: "Das zeigt mir, dass sie es können. Wir sind jetzt froh, dass die Saison vorbei ist und einige verletzte Spieler nächste Saison zurückkommen."

1. Klasse Süd: Pitten : Wiesmath - 5:2 (1:1)

  • 89
    Matthias Eidler 5:2
  • 68
    Samuel Glöckel 5:1
  • 55
    Patrick Steindl 4:1
  • 53
    Csaba Vachtler 3:1
  • 47
    Patrick Steindl 2:1
  • 33
    Jonathan Deditz 1:1
  • 20
    Daniel Wagner 0:1