In der 1. Klasse Waldviertel empfing der SV Albrechtsberg den USV Brand-Nagelberg und setzte sich klar mit 5:0 (4:0) durch. Trainer Stefan Erlebach sprach danach von „90 Minuten klarer Überlegenheit“ und freute sich besonders über das frühe 1:0 des 15-jährigen Fabio Frühwirth. Die Gastgeber ließen hinten kaum etwas zu und spielten das Ergebnis souverän nach Hause. Aus Erlebachs Sicht blieb die Partie fair und kam ohne Gelbe Karten aus, der Unparteiische leitete unaufgeregt.
Albrechtsberg begann zielstrebig und legte gleich die Richtung fest. In der 8. Minute traf Fabio Frühwirth zum 1:0 – der Startschuss für einen einseitigen Abend. Nur wenige Minuten später erhöhte Lukas Kania (14.) auf 2:0, Martin Janak legte in Minute 35 das 3:0 nach, und kurz vor dem Pausenpfiff stellte Petr Matousek (45.) auf 4:0. Zur Halbzeit lag alles klar auf Schiene. „Wir hatten es sehr gut im Griff, haben den Gegner eigentlich zu keinem Torschuss kommen lassen und verdient gewonnen“, sagte Stefan Erlebach. Nach dem Wechsel verwaltete Albrechtsberg die Partie und bekam in der 50. Minute mit einem Eigentor von Lukas Steininger sogar noch das 5:0 geschenkt. Der Rest war kontrolliertes Runterspielen ohne Hektik.
Die Geschichte des Abends schrieb ein 15-Jähriger: Fabio Frühwirth erzielte sein erstes Tor in der Kampfmannschaft – und was für eines. „Ganz entscheidend war das 1:0. Es freut mich speziell für unseren Frühwirth Fabio, sein erstes Tor in der Kampfmannschaft mit fünfzehn Jahren“, betonte Erlebach, der die Szene lebhaft schilderte: „Er ist von halblinks in die Mitte gezogen und hat aus etwa 20 Metern platziert in den rechten Winkel geschossen – eine tolle Aktion.“ Mit dieser frühen Führung bekam Albrechtsberg die nötige Ruhe ins Spiel und konnte „gleich das 2:0 nachlegen“, wie der Coach ergänzte. Von da an lief es für die Hausherren positiv, der Plan ging auf, und die Mannschaft blieb konsequent auf Kurs.
Bemerkenswert war neben der Torgefahr die defensive Stabilität. „Wir waren über 90 Minuten die klar bessere Mannschaft“, fasste Erlebach zusammen und hob die Ordnung ohne Ball hervor: Hinten ließ sein Team kaum bis gar nichts zu, der Gegner fand aus seiner Sicht keine klaren Abschlüsse. Auch die Rahmenbedingungen passten: „Das Spiel war ganz ohne Gelbe Karten. Der Schiedsrichter hat sehr gut gepfiffen. Es war eine faire Partie.“ Als Unterschied nannte der Trainer den Willen und die Homogenität: „Wir waren eine eingespielte Mannschaft, wir wollten den Sieg unbedingt. Bei Brand hat man gemerkt, dass sie am letzten Platz sind.“ In der Tabelle liegt Albrechtsberg auf Rang sieben, Brand-Nagelberg ist Vierzehnter. Mit dem klaren 5:0 im Rücken wollen die Albrechtsberger die stabile Form bestätigen und die verbleibenden Runden ähnlich konsequent angehen.