Spielberichte

Gerd Hofbauer (Trainer USV Raxendorf): "Das Unentschieden geht in Ordnung"

USC Hartl Haus
USV Raxendorf

Ein intensives Duell in der 1. Klasse Waldviertel zwischen USC Hartl Haus Echsenbach und USV Raxendorf endete 1:1. Raxendorf startete stärker, Echsenbach übernahm vor der Pause das Kommando. Nach Seitenwechsel traf Nico Strohmaier, Jakub Kosorin glich prompt aus. In der Nachspielzeit sah Valentin Höltl Rot. Für Gäste-Coach Gerd Hofbauer war die Punkteteilung leistungsgerecht: "Man hat gesehen, dass keiner das Spiel verlieren will." Ein Abend mit viel Intensität und nur einen größeren Aufreger in der Nachspielzeit.

Torwart in Blau und Schwarz stützt sich auf die Knie

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Raxendorf startet besser – Echsenbach legt nach der Pause vor, Kosorin antwortet

Raxendorf erwischte die besseren ersten Minuten und setzte gleich Akzente. Trainer Gerd Hofbauer beschrieb den Auftakt so: "Die Anfangsphase war stark von uns, in den ersten fünfzehn Minuten hatten wir eine Topchance, leider nicht verwertet." Danach kippte die Partie Schritt für Schritt in Richtung der Gastgeber. "Hartl Haus ist immer besser ins Spiel gekommen und hat bis zur Pause mehr vom Spiel gehabt", so Hofbauer. Zur Halbzeit stand es 0:0. Kurz nach Wiederbeginn schlug Echsenbach zu: In der 48. Minute traf Nico Strohmaier zum 1:0, wobei Hofbauer "einen kleinen Eigenfehler in unserer Abwehr" sah. Seine Elf ließ sich davon nicht beirren, "wir sind immer besser ins Spiel gekommen" und glich, aus seiner Sicht "relativ rasch und verdient", in der 57. Minute durch Jakub Kosorin zum 1:1 aus. Bis zum Schluss blieb es intensiv und laufstark, weitgehend fair.

Hofbauer über das 1:1 und die Leistung seiner Elf

In der Beurteilung hielt sich der Raxendorf-Coach nicht lange auf. "Meiner Meinung nach geht das Unentschieden in Ordnung. Man hat gesehen, dass zwei Mannschaften gegeneinander spielen, die in der Tabelle im oberen Mittelfeld sind. Auch wenn es tabellarisch um nichts mehr geht, hat man gemerkt, dass keiner das Spiel verlieren will." Seine Mannschaft überzeugte ihn vor allem im Kollektiv: "Die mannschaftliche Geschlossenheit war stark, kämpferisch und läuferisch top." Luft nach oben sieht er mit Ball: "Spielerisch können wir noch ein bisschen besser spielen, wir sind manchmal zu nervös im Ballbesitz." Auch den Respekt vor dem Gegner betonte er: "Hartl Haus war ein starker, kompakter Gegner." Entsprechend fiel das Chancenplus aus seiner Sicht nicht groß aus: "Wir konnten zu wenig Chancen kreieren, sie hatten unsere Offensive gut im Griff."

Rote Karte in der Nachspielzeit und ein Blick auf die Tabelle

Die einzige echte Aufregung kurz vor Schluss: In der 90.+1. Minute sah Echsenbachs Valentin Höltl Rot. Aus Hofbauers Sicht gab es daran wenig zu rütteln: "Die Rote Karte war ganz klar eine Tätlichkeit an unserem Spieler." Ansonsten wollte der Trainer keine Debatten eröffnen. "Zum Diskutieren gibt es gar nichts. Der Schiedsrichter hatte die hart geführte Partie gut im Griff und machte keine gravierenden Fehler."

Mit dem Remis bleiben beide Teams im vorderen Feld und halten bei 33 Punkten. Für Raxendorf heißt das: Stabilität bewahren und an den Feinheiten arbeiten. Hofbauer formulierte es zum Schluss so: "Wir wollen auf unserer Geschlossenheit aufbauen – und im Ballbesitz ruhiger werden."

1. Klasse Waldviertel: USC Hartl Haus : Raxendorf - 1:1 (0:0)

  • 57
    Jakub Kosorin 1:1
  • 48
    Nico Strohmaier 1:0