In der 1. Klasse Waldviertel setzte sich der SC Amaliendorf-Aalfang daheim mit 4:1 gegen den FC Autohaus Hörmann Heidenreichstein durch – und das nach zäher erster Halbzeit mit spätem Turbo. Die Gäste gingen früh in Führung, Amaliendorf glich unmittelbar vor der Pause aus und drehte in der Schlussphase mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten auf. Trainer Manuel Lamp sprach von Geduld und starken Umschaltmomenten, mit denen seine Mannschaft die Tabellenführung untermauerte.

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Heidenreichstein verteidigte von Beginn an tief und machte die Räume eng. Genau das bestätigte Manuel Lamp: „Am Anfang war es schwierig, weil Heidenreichstein sehr tief gestanden ist. Wir sind unglücklich in Rückstand geraten, aber Gott sei Dank haben wir noch den Ausgleich geschafft.“ In Minute 11 brachte Jiri Prchal die Gäste 0:1 in Front. Amaliendorf suchte geduldig nach Lösungen, fand sie aber erst kurz vor dem Pausenpfiff: Tobias Wallner stellte in Minute 45 auf 1:1. „Wichtig war, dass wir vor der Halbzeit noch den Ausgleich gemacht haben“, so Lamp. Der Treffer fiel nach einem schnellen Umschaltmoment – „eine super Aktion“, wie der Coach betonte. Dieses 1:1 veränderte die Ausgangslage, gab Sicherheit und hielt den Tabellenführer im Plan für Halbzeit zwei.
Nach dem Seitenwechsel blieb Amaliendorf am Drücker, ohne kopflos anzurennen. Die Gastgeber warteten weiter auf ihre Momente – und bekamen sie spät, aber deutlich. In der 80. Minute traf Daniel Meyer zum 2:1, nur zwei Minuten später legte abermals Tobias Wallner das 3:1 nach. Der Doppelschlag entschied die Partie. Lamp gefiel besonders die Art und Weise: „Wir waren geduldig, haben die Umschaltmomente gut gespielt. Nach dem Ausgleich haben wir Räume bekommen und das sehr gut genutzt.“ In der 88. Minute machte Alexander Nöbauer mit dem 4:1 endgültig alles klar. „Das war eine sehr schöne Aktion – Stanglpass, und Alex ist gut mitgegangen und gut gestanden“, beschrieb der Trainer die Entstehung.
In seiner Analyse hob Manuel Lamp neben dem eigenen Plan auch den Gegner hervor: „Heidenreichstein war sehr kompakt. Wir haben uns am Anfang schwergetan, aber wir waren geduldig und haben das heute gut gelöst.“ Insgesamt sah er sein Team „größtenteils spielbestimmend“ und lobte, dass man die Partie „am Schluss sehr gut fertig gespielt“ habe. Ein weiteres Detail, das in hektischen Spielen oft untergeht, strich der Coach ausdrücklich heraus: „Der Schiedsrichter war sehr gut, er hat das Spiel im Griff gehabt. Da gibt es nichts zu diskutieren.“ Mit dem 4:1-Heimsieg festigt Amaliendorf die Spitze der Liga und steht laut Tabelle mit 55 Punkten ganz oben, während Heidenreichstein bei 21 Zählern im hinteren Drittel rangiert.