Spielberichte

Nondorf stellt früh auf Sieg: 3:1 in Schwarzenau – Haider: „Die Qualität hat den Unterschied gemacht“

ESV Schwarzenau
SCU Koller Nondorf

In der 1. Klasse Waldviertel holte der SCU Koller Nondorf beim ESV Schwarzenau ein klares 3:1. Ein frühes Eigentor und eine frühe rote Karte stellten die Weichen, zur Pause stand es bereits 3:1 – dabei blieben Robin Pany mit einem Eigentor sowie Matej Ríha und Tobias Schrammel für Nondorf und Tobias Elsigan für Schwarzenau in Erinnerung. Trainer Manuel Haider sprach von einem verdienten Auswärtssieg und einem Auftritt, der Nondorfs Vizemeister-Kurs unterstreicht.

Torwart in Blau und Schwarz stützt sich auf die Knie

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Frühes Eigentor und Rot: Nondorf nützt die Steilvorlage

Es ging rasant los: In Minute 8 drückte Schwarzenau-Verteidiger Robin Pany eine Hereingabe unglücklich ins eigene Tor – 0:1. Nur zwei Minuten später musste Pany mit Rot vom Feld, und damit war der Rahmen früh gesteckt. Nondorf legte in der 30. Minute durch Matej Ríha zum 0:2 nach, ehe Tobias Elsigan (32.) die Gastgeber nochmal heranbrachte. Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten: Tobias Schrammel stellte in Minute 37 auf 1:3, was zugleich der Pausenstand war. Trainer Manuel Haider fasste den Verlauf so zusammen: „Das ganze Spiel ist von Anfang an in unsere Richtung gelaufen. Mit dem frühen 1:0 und der roten Karte kurz darauf war die Richtung vorgegeben. Vor der Pause haben wir auf 3:1 gestellt, damit war die Partie mehr oder weniger erledigt.“ Schwarzenau stemmte sich trotz der personellen Hypothek gegen die Niederlage, kam aber nach der Pause nicht mehr entscheidend heran, weil Nondorf das Tempo dosierte und das Ergebnis sicher verwaltete.

Haider: Qualität und Wille in Halbzeit eins, Verwalten nach der Pause

Im Gespräch zeigte sich Manuel Haider zufrieden mit dem Start und der Entschlossenheit seiner Truppe. „In der ersten Halbzeit hat man gesehen, dass wir das Spiel gewinnen wollen. Wir haben die Tore erzwungen, waren aber in der Chancenverwertung ein bisschen nachlässig – da hätten wir es noch klarer machen können“, meinte der Coach. Nach Seitenwechsel stellte Nondorf um und nahm Tempo raus: „Nach der Pause haben wir nur mehr verwaltet – nach einer langen Saison und bei den Temperaturen ist das verständlich.“ Auch für den Gegner fand Haider faire Worte: „Sie wollten dagegenhalten, waren personell massiv eingeschränkt und haben sich über 90 Minuten nicht aufgegeben.“ Den Ausschlag sah er klar bei seinem Team: „Am Ende war es eine Qualitätsfrage. Wir haben gezeigt, warum wir dort stehen, wo wir sind und warum wir Vizemeister werden wollen.“

Treffer, Schiri-Eindruck und der Blick nach vorne

Die drei Nondorf-Tore passten ins Bild des ersten Durchgangs: Das 0:1 fiel als Eigentor, beim 0:2 traf Matej Ríha, und das 1:3 erzielte Tobias Schrammel. Haider ordnete die Leitung des Unparteiischen ausgewogen ein: „Im Großen und Ganzen hat das gepasst. Die rote Karte war unstrittig, in der zweiten Halbzeit gab es ein paar fragwürdige Szenen – das ist in jedem Spiel so.“ Sportlich blickt Nondorf mit nun 44 Punkten als Zweiter gefestigt nach vorne – der Vizemeistertitel ist greifbar, und der Auftritt in Schwarzenau war ein weiterer Schritt dorthin.

1. Klasse Waldviertel: Schwarzenau : Nondorf - 1:3 (1:3)

  • 37
    Tobias Schrammel 1:3
  • 32
    Tobias Elsigan 1:2
  • 30
    Matej Ríha 0:2
  • 8
    Eigentor durch Robin Pany 0:1