Zum Saisonausklang in der 1. Klasse Waldviertel setzt sich der USV Raxendorf daheim mit 3:2 gegen den USV Gastern durch. In einem lange offenen Spiel trafen die Gäste zuerst, Raxendorf glich vor der Pause aus und fand nach dem erneuten Ausgleich die Antwort. Obmann Jürgen Stundner sprach von einer starken Teamleistung und einem späten, aus seiner Sicht gerechten Elfmeter zum Sieg. „Die Geschlossenheit hat heute den Unterschied gemacht“, ordnete er den Heimsieg ein.

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Die Anfangsphase lief ohne großes Risiko an, beide Seiten tasteten sich heran. „Beide Mannschaften haben vorsichtig begonnen“, meinte Jürgen Stundner, der zugleich anerkannte: „Die Gäste haben sehr gut begonnen.“ Gastern belohnte sich für diese Phase in Minute 26, als Alexander Fasching zum 0:1 traf. Raxendorf blieb ruhig, suchte konsequent den Weg nach vorne und kam noch vor dem Seitenwechsel zurück: In der 39. Minute stellte Jakub Kosorin auf 1:1, mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabinen. Aus Raxendorfer Sicht lag da schon mehr in der Luft, wie Stundner betonte: „Wir hatten auch Pech mit drei Lattenschüssen.“ Das Bild blieb ein Schlagabtausch, in dem beide Teams Phasen mit mehr Zugriff hatten, ohne sich entscheidend abzusetzen.
Nach dem Wechsel erwischte Raxendorf den besseren Start. In der 52. Minute traf Jakub Byma zum 2:1 und brachte das Heimteam in Front. „Unsere Tore waren sehr gut herausgespielt, offensiv haben wir es da sauber gemacht“, sagte Stundner. Gastern steckte jedoch nicht auf und kam in Minute 70 durch Martin Jasansky zum 2:2. Aus Raxendorfer Sicht fiel der Ausgleich unvermittelt. „Unsere Gegentore sind aus dem Nichts gefallen“, so Stundner, der zugab: „Nach dem 2:2 war ein bisschen Hektik, da waren wir kurz unsicher.“ Umso höher ordnete er den Gegner ein: „Der Gegner war sehr stark und kompakt, auf jeder Position gut besetzt.“ In dieser wackligen Passage brauchte Raxendorf wieder Ruhe und den eigenen Verbund.
Die Entscheidung fiel in Minute 78: Martin Jurina markierte das 3:2 und ließ Raxendorf jubeln. Aus Sicht des Obmanns fiel der Treffer vom Punkt: „Das 3:2 war ein gerechtfertigter Elfer.“ Für Stundner passte der Schlusspunkt zur Leistung seiner Mannschaft: „Die Geschlossenheit und die Kompaktheit haben den Sieg ausgemacht.“ Während Raxendorf hinten wenig zuließ und vorne eiskalt zuschlug, blieb die Partie stets fair. „Strittige Szenen hat es nicht gegeben, der Schiedsrichter war perfekt. Er hatte die Partie von der ersten bis zur letzten Minute im Griff“, lobte Stundner den Unparteiischen. Auch die Kulisse trug ihren Teil bei: „Es war das letzte Heimmatch, die Fans und viele Eltern vom Nachwuchs haben uns tadellos unterstützt – perfekte Stimmung.“ Mit dem Heimsieg behauptet Raxendorf Platz drei und geht mit einem guten Gefühl in die Sommerpause.