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„Wir wollen das Auf und Ab stabilisieren“ – Leutgeb blickt mit Echsenbach nach Platz 7 voraus

USC Hartl Haus

Zwischen Zufriedenheit und klaren Hausaufgaben: In der 1. Klasse Waldviertel hat der USC Hartl Haus Echsenbach die Saison auf Rang sieben beendet und 36 Punkte eingesammelt. Trainer Robert Leutgeb zieht ein nüchternes Fazit, betont aber die positive Stimmung und den Blick nach vorne. „Wir wollen das Auf und Ab stabilisieren“, sagt der Coach – und sieht trotz Platz sieben Potenzial nach oben. „Heuer wäre mehr drin gewesen“, meint er, „die Top Vier waren in Reichweite.“

Spieler schnürt auf der Bank seine Fußballschuhe

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Auf und Ab durch die Saison – und der Plan, Ruhe reinzubringen

Wer die Echsenbacher Kurve verfolgt hat, weiß, was Leutgeb meint. In den ersten Runden sprang die Mannschaft von ganz oben ins Hintertreffen und wieder zurück: von Rang zwei über eins und zwei bis auf zehn, ehe es in Richtung Herbstmitte wieder nach oben ging. Zwischenzeitlich grüßte Echsenbach sogar als Vierter, ehe es die Saison schließlich auf dem siebenten Platz beendete. Genau dieses Muster greift der Trainer auf: „Der Start ins Frühjahr war holprig, dann wieder kurz gut. Es ist ein Auf und Ab. Unser Ziel ist, das in der nächsten Saison zu stabilisieren, dann werden wir sicher erfolgreich sein.“ Leutgebs Botschaft ist klar: Nicht alles neu erfinden, sondern Konstanz in die gewachsenen Abläufe bringen – und damit die vielen ordentlichen Phasen über längere Strecken absichern.

Gute Stimmung, junge Truppe – Kader bleibt in Bewegung

Rund um die Mannschaft ist die Stimmung positiv. „Die Stimmung ist sehr gut“, betont Leutgeb, auch, weil der Verein in den vergangenen Jahren „meistens um einen Abstieg gespielt“ hat, nun aber nach vorne schauen kann. Gleichzeitig bleiben die Ansprüche bewusst höher: „Heuer wäre mehr drin gewesen, sicher unter die ersten vier“, sagt er selbstkritisch. Personell gibt es aktuell keine Baustellen: „Derzeit gibt’s keine verletzten Spieler, Gott sei Dank. Alle sind fit.“ Am Transfersektor ist hingegen noch Geduld gefragt. „Das ist alles in Planung, da ist noch nichts fix. In ein bis zwei Wochen wird es sicher Veränderungen geben, dann werden wir sie bekanntgeben.“ Ein Punkt ist ihm besonders wichtig: „Sehr viele junge Spieler, sehr viele Eigenbauspieler – das passt.“ Strukturelle Änderungen im Umfeld? „Nein“, sagt Leutgeb, Kontinuität steht im Vordergrund.

Respekt vor Topteams – und der Blick nach August

Was fehlt bis zu den vorderen Plätzen? Unter anderem die Abgeklärtheit gegen die Besten. „Nondorf und Raxendorf waren sehr kompakt, mit sehr guten Spielern. Gegen die haben wir uns schwer getan“, ordnet Leutgeb ein. Genau dort wollen die Echsenbacher ansetzen: in engen Spielen kühler bleiben, die eigenen Phasen verlängern und Fehler minimieren. Auf dem Fundament der guten Stimmung und eines fitten Kaders soll der nächste Schritt gelingen. „Wir wollen die positive Energie mitnehmen“, sagt der Trainer, „und dann konstanter punkten.“ Viel Zeit bleibt nicht: Im August startet die nächste Meisterschaft, und Echsenbach will bereit sein – mit klarer Linie, jungen Eigenbauspielern und dem Ziel, die Top Vier diesmal nicht nur zu streifen, sondern ernsthaft anzugreifen.