In der 1. Klasse Waldviertel zieht der 1. SV Vitis ein positives Fazit: Rang vier mit 42 Punkten, viele enge Partien und in der Rückrunde nur eine Niederlage – knapp gegen Gastern. Besonders hängen bleibt das 1:1 in Amaliendorf trotz langer Unterzahl und ein gelungener Schlusspunkt mit zwei Siegen zum Abschluss. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Co-Trainer Kevin Fasching, der neben der Stabilität vor allem die Einbindung der jungen Spieler hervorhebt.

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Aus Sicht von Kevin Fasching war die Vitis-Rückrunde vor allem eines: stabil. „Mit der Rückrunde sind wir sehr zufrieden. Wir haben eigentlich immer gut gespielt. Leider waren zu viele Unentschieden dabei, aber wir haben in der Rückrunde nur ein Spiel verloren – das vorletzte gegen Gastern“, erklärt der Co-Trainer. Dass es selten klare Entscheidungen gegen sein Team gab, betont er gesondert: „Wenn wir verloren haben, dann nur mit einem Tor Unterschied. Wir waren in jedem Spiel dran.“ Die Tabelle unterstreicht das Bild: Vitis bewegte sich über weite Strecken zwischen Platz zwei und sechs, am Ende stand mit 42 Zählern ein solider vierter Rang zu Buche – ein Ergebnis, das zur Stimmung passt. „Die Stimmung ist sehr gut. Wir sind mit dem vierten Platz sehr zufrieden“, beschreibt Fasching die Lage in der Kabine und im Umfeld.
Als Spiel, das den Charakter dieser Mannschaft gut abbildet, nennt Fasching die Auswärtspartie beim späteren Meister Amaliendorf. „Wir waren lange in Unterzahl und haben trotzdem ein 1:1 geholt“, blickt der Co-Trainer zurück und schickt gleich die Gratulation hinterher: „Gratulation an Amaliendorf zum Meistertitel.“ Gerade in einer Liga, die er als sehr ausgeglichen beschreibt, fällt so ein Auftritt ins Gewicht. „Es war eine ziemlich ausgeglichene Liga, man musste gegen jeden Gegner ans Limit gehen, um etwas zu holen“, sagt Fasching. Auch der Abschluss hat gepasst: Zum Schluss feierte Vitis einen gelungenen Schlusstag, an dem sowohl die Kampfmannschaft II als auch die Kampfmannschaft I Siege einfuhren – ein Rahmen, der die gute Rückrunde abrundete.
Einen besonderen Schwerpunkt legt Fasching auf die Entwicklung der Talente. „Zum Schluss gegen Gastern haben wir sogar mit drei U16-Spielern namentlich Fabian Pany Jonathan Bauer und Noel Hofstetter von Beginn an gespielt – alle haben eine gute Leistung gebracht. Und Noel Hofstetter hat sich mit seinen jungen Jahren zum absoluten Stammspieler entwickelt“, lobt er. Dazu passt der Blick auf die Achse: „Vorne ist Dominik Sibal eine Maschine, er wuselt und läuft unermüdlich. Hinten haben Tobias Süss und Florian Kargl in der Innenverteidigung super harmoniert.“ Dass der Kader nur punktuell verändert wird, sieht Fasching positiv. „Florian Kargl möchte aus beruflichen und privaten Gründen etwas kürzertreten. Dafür kommt Philipp Höllriegl nach einer einjährigen Pause zurück“, erklärt er. Verletzungssorgen gibt es aktuell bis auf Stefan Flicker - der für die neue Saison wieder fit sein sollte - keine, und auch im Betreuerteam „ist alles gleichbleibend“. Abschließend dankt er dem Umfeld: „Wir alle haben gut gearbeitet – vom Trainerstab über die Sektionsleiter bis zu den Spielern und dem Vorstand. Das ganze Umfeld hat mitgeholfen. Des weiteren möchte ich auch die tolle Jugendarbeit die geleistet wird hervorheben und wo man bereits deutlich die ersten Früchte davon zum tragen kommen sieht.“ Mit diesem Fundament geht Vitis in eine ruhige Sommerphase. Die Rückrunde hat gezeigt, dass die Mannschaft in fast jedem Spiel etwas mitnehmen kann, auch wenn es öfter bei einem Punkt blieb. Die Mischung aus Stabilität, knappen Ergebnissen und mutiger Einbindung der Jungen gibt dem Vierten der abgelaufenen Saison ein klares Profil. Fasching bringt es auf den Punkt: „Wir waren in jedem Spiel drauf und dran, etwas Zählbares mitzunehmen.“ Weil im Verein „alles gleichbleibend“ ist und die Stimmung „sehr gut“ bleibt, spricht vieles dafür, dass Vitis auf diesem Weg weitermachen kann – ruhig, konzentriert und mit breiter Brust.