Die 21. Runde der 1. Klasse West-Mitte brachte dem FC Kapelln ein intensives Heimspiel gegen den Sportclub Kirchberg an der Pielach – und am Ende einen 1:2-Auswärtssieg der Gäste. Für Kirchbergs Obmann-Stellvertreter Jürgen Grasmann war der Knackpunkt klar: der Ausgleich noch vor dem Pausenpfiff und das frühe 2:1 nach Wiederbeginn. Beides fiel nach Standards, Matchwinner war Doppelpacker Kilian Glitzner. Kapelln lieferte einen starken Fight, Kirchberg hielt dagegen – und holte sich die Punkte in einer flotten, zweikampfbetonten Partie.

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Vom Anpfiff weg war Tempo drin, viele Duelle, viele Aktionen – genau so beschreibt es Kirchbergs Funktionär Jürgen Grasmann: "Es war eine sehr gute Erste-Klasse-Partie mit hohem Tempo, vielen Zweikämpfen und vielen Chancen." Die Hausherren setzten das erste Ausrufezeichen: In Minute 33 brachte Jakob Nentwich den FC Kapelln 1:0 in Führung. Kirchberg brauchte etwas, blieb aber dran – und meldete sich kurz vor dem Seitenwechsel zurück. In der 42. Minute traf Kilian Glitzner zum 1:1. Für Grasmann war das der Wendepunkt: "Wichtig war, dass wir kurz vor der Pause den Ausgleich gemacht haben und zehn Minuten nach der Pause das 2:1."
Dass beide Treffer der Gäste nach ruhenden Bällen fielen, war kein Zufall, sondern Ergebnis von Konsequenz und Nachsetzen. "Beide Tore sind durch Freistöße von der Seite entstanden. Im Strafraum war es eher Gestochere, und zweimal hat unser Kilian Glitzner zugeschlagen", schildert Grasmann die entscheidenden Szenen. Der 1:1-Ausgleich kurz vor der Pause gab Sicherheit, nach knapp einer Stunde legte Glitzner in der 57. Minute das 1:2 nach – sein Doppelpack entschied das Spiel. Besonders erwähnenswert: "Es waren seine ersten beiden Tore für Kirchberg", freut sich der Obmann-Stellvertreter über den gefeierten Torschützen, der an diesem Nachmittag zur entscheidenden Figur wurde.
Das Ergebnis passt aus Kirchberger Sicht zur Entwicklung der letzten Wochen. "Wir stehen derzeit defensiv sehr gut. In den letzten fünf Spielen haben wir nur zwei oder drei Tore bekommen", betont Grasmann und hebt die mannschaftliche Arbeit hervor: "Vom Torwart über die Innenverteidiger bis zu den defensiven Mittelfeldspielern funktioniert das sehr gut." Gleichzeitig verteilt er Respekt an die Hausherren: "Kapelln war wirklich ein sehr, sehr starker Gegner." Diskussionen über den Unparteiischen gab es keine. "Es hat keine entscheidenden Fehler gegeben. Das Spiel war sehr zweikampfmäßig, aber ohne entscheidende Szene des Schiedsrichters." Und der Blick nach vorne bleibt positiv, weil die Truppe enger zusammengerückt ist: "Die Mannschaft hat in den letzten Spielen einen Geist entwickelt, wo einer für den anderen kämpft."