In der 1. Klasse West-Mitte hat der 1. SV Maria Anzbach im Heimspiel gegen den Sportclub Kirchberg an der Pielach 8:2 gewonnen. Der klare Erfolg basierte auf einer starken Anfangsphase und einem 5:1 zur Pause, Thomas Helly traf dreimal. Trainer Rafael Pollack sprach von einem verdienten Sieg: „Wir waren von Anfang bis Ende die bessere Mannschaft.“ Er hob die Wirkung des frühen 1:0 und die funktionierende Dreierkette hervor – und freute sich, dass das interne Top-3-Saisonziel eingetütet ist.

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Maria Anzbach erwischte einen Traumstart und legte den Grundstein schon in der ersten halben Stunde. Nach neun Minuten stellte Thomas Helly auf 1:0, kurz darauf erhöhte Tilman Johannes Schober auf 2:0. Kirchberg meldete sich durch Luca Masching zum 2:1 zurück, doch die Hausherren ließen sich dadurch nicht aus der Spur bringen. Helly antwortete mit seinem zweiten Treffer zum 3:1, Laurenz Huemer legte zum 4:1 nach und unmittelbar vor dem Pausenpfiff traf Christian Hayden zum 5:1. „Mit den ersten Chancen, das Führungstor zu machen, das macht vieles leichter“, sagte Trainer Rafael Pollack. Er betonte, dass seine Mannschaft „die Qualität, die wir haben, wieder am Platz zeigen“ konnte – vom Anpfiff weg hatte Anzbach mehr vom Spiel und blieb konsequent im Abschluss.
Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste, sich zu wehren, und kamen durch David Copko zum 5:2. Doch Anzbach blieb am Drücker und legte die richtige Antwort nach. Helly schnürte mit dem 6:2 seinen Dreierpack, ehe Trainer Rafael Pollack selbst zum 7:2 einschoss – ein besonderer Akzent an einem Abend, an dem vieles zusammenpasste. In der Nachspielzeit setzte Matthias Lang mit dem 8:2 den Schlusspunkt. Pollack erklärte den Schlüssel klar taktisch: „Wir konnten endlich mal Dreierkette spielen. Durch die Überladung im Mittelfeld hatte der Gegner überhaupt keine Idee und keinen Zugriff.“ Für die Zuschauer sei es „ein attraktives Match“ gewesen – Anzbach kontrollierte weite Strecken und fand immer wieder den direkten Weg zum Tor.
Mit dem Kantersieg untermauert Anzbach Platz drei, steht nach 24 Spielen bei 47 Punkten und hat das interne Ziel abgesichert. „Wir wollten unter die ersten drei kommen – das haben wir erreicht“, sagte Pollack zufrieden. Gleichzeitig blickt er nach vorne: „Jetzt haben wir noch zwei Wochen, in denen wir die letzten Spiele genießen und vielleicht dem einen oder anderen Jungen sowie Spielern mit weniger Minuten mehr Einsatzzeit geben.“ Auch zur Partie selbst blieb er geerdet: „Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung.“
Den Gegner erlebte er durch die frühe Führung „verunsichert“, seine Elf hingegen „über neunzig Prozent des Spiels tonangebend“. Die Stimmung im Verein sei „prinzipiell okay“, einige Themen würden nun abseits des Platzes angegangen – sportlich hat die Mannschaft ihren Teil geliefert.