Spielberichte

„Wir werden die Spieler wieder aufbauen“ – Vojta ordnet Pottenbrunner Abstieg ein

SKVg Pottenbrunn

Nach einer zähen Saison in der 1. Klasse West-Mitte fällt das Fazit bei der SKVg Pottenbrunn trotz guter Phasen ernüchternd aus. Rang 14, 23 Punkte und am Ende der Abstieg – das tut weh. Sportlicher Leiter Sebastian Vojta beschreibt die Stimmung als gedrückt, blickt aber nach vorne: „Wir werden die Spieler wieder aufbauen.“ Im Gespräch erklärt er, warum der gute Start nicht gereicht hat, welche Personalentscheidungen anstehen und weshalb Meister Ober-Grafendorf für ihn völlig verdient ganz oben steht.

Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

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Bedrückte Stimmung trotz starkem Rückrunden-Start

Sportlich war die Saison eine Berg- und Talfahrt. Sebastian Vojta blickt zurück: „Wir hatten einen guten Start in die Rückrunde, spielerisch und taktisch hat vieles gut funktioniert.“ Danach aber kippte die Waage in die falsche Richtung. „Dann haben wir ein paar Spiele unglücklich verloren, dadurch ist die Saison leider nicht so positiv geendet, wie wir uns erhofft hatten“, sagt der Sportliche Leiter. Die Folge ist spürbar: „Zurzeit ist die Stimmung eher niedergedrückt aufgrund des Abstieges.“ Gleichzeitig betont Vojta den Willen im Klub, die Wende zu schaffen: „Wir werden unsere Spieler und uns selbst wieder aufbauen und sind guter Dinge, dass wir den Bogen nach oben schaffen.“ Seine Worte zeigen, dass die Enttäuschung groß ist, der Glaube an eine Reaktion aber ebenso.

Kader-News: ein Abschied, ein Karriereende – und keine Verletzten

Auch personell tut sich etwas in Pottenbrunn. Fix ist der Abschied von Manuel Adl. Vojta erklärt den Grund offen: „Er wohnt in Wien und möchte nicht mehr pendeln.“ Außerdem verliert der Verein Routine: „Leider auch Mario Steininger, der seine Karriere beendet“, so der Sportliche Leiter. Aus sportlicher Sicht schmerzt das doppelt, weil Steininger zum Schluss noch einmal aufdrehte. „Er ist in den letzten Wochen fitter geworden und hat der Mannschaft sicher noch einen Schritt geholfen. Leider wurden wir nicht belohnt und haben den Klassenerhalt verpasst“, sagt Vojta. Immerhin kann das Trainerteam ohne Lazarett planen: „Verletzte Spieler haben wir zurzeit keine.“ Strukturell ist vorerst Ruhe, wenngleich Vojta die Tür einen Spalt offen lässt: „Bis jetzt noch nicht – es könnte sein, dass sich noch etwas tut, aber zurzeit nichts.“

Einordnung der Saison und Klartext zum Meister

Ein Blick auf die Zahlen unterstreicht die Gemengelage. Pottenbrunn pendelte in der Rückrunde lange zwischen Platz zehn und dreizehn, ehe am Saisonende Rang 14 und 23 Zähler zu Buche standen. „Die Mannschaft war sehr zusammengeschweißt, wir wollten unbedingt den Klassenerhalt“, betont Vojta – und verweist damit auf die Haltung in der Kabine. An der Spitze hatte aus seiner Sicht jedoch alles Hand und Fuß: Der FC Ober-Grafendorf sei „ein verdienter Meister – irrsinnig zweikampfstark und spielerisch stark“. Für Pottenbrunn bedeutet das: ehrliche Analyse, den Kern zusammenhalten und Schritt für Schritt Stabilität gewinnen. Vojta bleibt dabei optimistisch: „Wir werden die Jungs wieder aufbauen. Wir sind guter Dinge, dass wir den Bogen nach oben kriegen.“