Der 1. Klasse West-Mitte-Meister steht fest: Der FC STYX Ober-Grafendorf hat die Saison mit 63 Punkten auf Platz eins beendet. Obmann Franz Bäuchler blickt auf eine starke Runde zurück, lobt den Zusammenhalt und die Stabilität im Kader. Die Herbstsaison lief laut ihm nahezu perfekt, echte Schwächephasen gab es nicht. Verfolger Eichgraben war der härteste Gegner, blieb aber am Ende zurück. Verletzungsfrei und mit einem Rückkehrer im Gepäck geht Ober-Grafendorf zuversichtlich in die nächste Phase.

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Die Basis für den Titel war eine beeindruckende Herbstsaison. Franz Bäuchler bringt es gleich zu Beginn auf den Punkt: „Insgesamt war die frühe Saison eine absolute Topsaison. Wir haben alle Spiele gewonnen, bis auf zwei Unentschieden. Keine Niederlage. Viel besser geht's eigentlich nicht.“ Diese Stabilität trug das Team über die gesamte Meisterschaft. In den Runden entwickelte sich Ober-Grafendorf rasch vom Verfolger zum Taktgeber, ab Runde 14 übernahm die Mannschaft die Spitze und gab sie nicht mehr her. Am Ende standen 63 Punkte zu Buche – ein klares Zeichen, dass die Truppe über weite Strecken mehr vom Spiel hatte und ihre Chancen über die Saison hinweg verlässlich nützte. Die Daten unterstreichen: Ab Runde 14 stand Ober-Grafendorf an der Spitze.
Dass es nicht nur sportlich, sondern auch im Innenleben passt, zeigt der Ton aus dem Verein. „Nachdem die Meisterschaft gewonnen wurde, ist die Stimmung absolut top. Das Mannschaftsgefüge und die Zusammengehörigkeit sind sensationell. Man kann nur hoffen, dass es so weitergeht“, sagt Bäuchler. Einzelne Überflieger wollte er nicht herausheben: „Die gesamte Mannschaft ist zu loben. Schön ist auch, dass sich die jüngeren Spieler in der Mannschaft etabliert haben und Topleistungen abgeliefert haben.“ Im Kader gab es nur eine kleine Änderung im Tor: „Als Abgang ist nur der Torhüter zu verzeichnen, der sich aus beruflichen Gründen verändert hat. Dafür haben wir bereits einen jungen Torhüter geholt.“ Dazu kommt frischer, aber vertrauter Wind: „Elias Burger wird wieder zu uns stoßen. Er kommt aus Ober-Grafendorf, war über Umwege – auch über Kilb und die 1. Landesliga – unterwegs.“ Verletzungssorgen? „Alle sind gesund, momentan ist niemand verletzt.“ Auch abseits des Rasens bleibt alles ruhig: „Nein, es ist alles unverändert und alles in Ordnung.“
Bei allem Jubel bleibt Anerkennung für den stärksten Gegner. „Eichgraben hat absolut mit uns auf Augenhöhe gespielt und eine tolle Frühjahrssaison hingelegt. Sie hätten sich den Meistertitel auch verdient“, betont der Obmann. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie eng es war: Ober-Grafendorf holte 63 Punkte, Eichgraben landete mit 56 Zählern dahinter. Entscheidend war, dass der Spitzenreiter in den Schlüsselwochen vorne blieb und auch Drucksituationen sauber löste. Der Blick nach vorn fällt bewusst pragmatisch aus. Der Kader ist stabil, der Rückkehrer soll integriert werden, und die Achse bleibt beisammen. Oder wie es Bäuchler zusammenfasst: „Wir hoffen, dass es so weitergeht.“ Mit dieser Mischung aus Ruhe, Breite im Kader und hungrigen Jungen wirkt Ober-Grafendorf auch für die kommenden Aufgaben gut gerüstet.