In der 1. Klasse West zieht Co-Trainer Klaus Münster von Sportunion Leitner Allhartsberg ein positives Zwischenfazit. Nach einer starken Hinrunde steht die Mannschaft im vorderen Tabellenfeld und blickt mit Optimismus auf das Frühjahr. Offensiv präsentiert sich Allhartsberg torgefährlich wie kaum ein anderes Team, gleichzeitig bleibt die klare Marschroute: mehr Stabilität in der Defensive. Münster spricht von einer „sehr, sehr guten Hinrunde“, in der Allhartsberg mit den meisten erzielten Treffern glänzte, aber zu viele Gegentore hinnehmen musste. Trotz einzelner Niederlagen – etwa gegen FCU Winklarn oder ASK Hausmening – bleibt das Team in Schlagdistanz zur Tabellenspitze und will im Frühjahr gezielt angreifen.

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Münster bezeichnet den vierten Tabellenplatz zur Halbzeit als starke Basis für den weiteren Saisonverlauf. In den letzten fünf Partien feierte Allhartsberg drei Siege – unter anderem gegen ASK Kematen, Union Haag und SCU Wallsee – musste sich jedoch Winklarn und Hausmening geschlagen geben.
Die Offensivstärke prägt die Spielanlage, doch in der Abwehr will man nachschärfen. Seine Analyse: „Wir haben den besten Angriff der Liga mit den meisten geschossenen Toren, aber auch die viertmeisten Gegentore bekommen.“
In der Winterpause gab es gezielte Anpassungen, die dem Team laut Münster zusätzlichen Schwung geben. In der Defensive kam mit Zoltan Argh ein Spieler, den er als „fehlendes Puzzlestück“ bezeichnet und der für mehr Stabilität sorgen soll. Auch in der Offensive wurde mit Marjan Gamsjäger einem weiteren Angreifer nachgelegt.
Zudem kehren zwei Spieler nach Kreuzbandrissen zurück, was die Kaderbreite erhöht. Im Trainerteam ist mit Reinhard Maier ein erfahrener Fachmann neu dabei, der – so Münster – „sehr, sehr viel Erfahrung und Meistertitel mitbringt“ und dem Team frische Impulse geben soll.
Ein Schlüsselthema für Münster ist der Zusammenhalt. Nach einem intensiven Trainingslager lobt er die „sensationelle Stimmung in der Mannschaft“. Teamspirit und gegenseitiges Vertrauen seien auf Top-Niveau. Die Zielsetzung für das Frühjahr ist klar: Allhartsberg will im Meisterrennen mitmischen. Dafür soll sich die Mannschaft noch stärker fokussieren, im Training „100 Prozent geben“ und den Schwung aus der Vorbereitung in die Punktspiele mitnehmen.
Besonders im Topduell mit Tabellenführer SCU Ybbsitz – den Münster als „stärkste Mannschaft im Herbst“ bezeichnet – möchte Allhartsberg die eigene Stärke unter Beweis stellen. „Die Liga ist sehr, sehr ausgeglichen“, betont der Co-Trainer. „Man darf sich keinen schlechten Tag erlauben, sonst wird man hier keine Punkte erzielen.“ Trotz des engen Konkurrenzkampfes blickt Münster zuversichtlich auf die kommenden Wochen – mit einer Mischung aus Spielfreude, taktischer Disziplin und geschlossener Mannschaftsleistung soll der nächste Schritt nach vorne gelingen.