In der 1. Klasse West hat sich Daniel Lehner, Trainer von ÖTSU Steinakirchen, mit seinem Team nach holprigem Saisonstart deutlich stabilisiert. Auf ein 0:0 gegen den SCU Wallsee folgten Siege über den ASK Hausmening und den SCU St. Georgen/Y., womit Steinakirchen wichtige Zähler sammelte. Zwar gab es zuletzt ein 0:0 gegen den SV Petzenkirchen und eine 0:1-Niederlage gegen den SCU Euratsfeld, doch die Mannschaft wirkt gefestigt und liegt nun mit 14 Punkten auf Rang zehn. Im Gespräch klingt Lehner zuversichtlich – die Stimmung im und um das Team sei hervorragend, die Balance gefunden.

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Der Beginn der Saison verlief für Steinakirchen holprig. Lehner spricht rückblickend von einem „suboptimalen Start“, verweist aber zugleich auf die kontinuierliche Entwicklung: „Einen richtigen Wendepunkt gab es nicht. Wir sind einfach immer besser in die Saison gekommen und haben uns defensiv stabilisiert.“
Die Ergebnisse bestätigen diese Analyse. Nach mehreren knappen Partien ordnete sein Team die Defensive und agierte aus einer sicheren Grundordnung. In den letzten fünf Ligaspielen holte Steinakirchen zwei Siege und zwei Unentschieden – ein solider Rhythmus im engen Tabellenmittelfeld.
Personell hat Lehner gezielt und maßvoll reagiert: „Wir haben nur einen Tormann verpflichtet, der ab sofort unsere Nummer eins sein wird.“ Der Fokus liegt klar auf Kontinuität statt Umbruch.
Der Kader blieb im Großen und Ganzen zusammen und arbeitet geschlossen. Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von Fabian Hochholzer, der laut Lehner noch ausfällt, „aber hoffentlich in den nächsten Wochen wieder ins Training einsteigen kann“. Insgesamt lobt der Coach die Geschlossenheit seiner Truppe: „Die gesamte Mannschaft ist positiv gestimmt für die Rückrunde.“
Mit Platz zehn und 14 Punkten ist die Ausgangslage ordentlich, zugleich bleibt die Tabelle eng: Zwischen Rang acht und Rang zwölf liegen nur vier Zähler. Lehner will den positiven Lauf fortsetzen: „Die Stimmung derzeit ist sehr gut.“ Seine Mannschaft bewies zuletzt, dass sie gegen starke Gegner bestehen kann – der reife Sieg über den ASK Hausmening und das konsequente Pressing gegen den SCU St. Georgen/Y. zeigten, dass Steinakirchen kompakt steht, Umschaltmomente nutzt und effizient abschließt. Trotz der knappen 0:1-Niederlage gegen Euratsfeld sieht Lehner keinen Grund zur Unruhe.
Er will den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen: strukturiert, geduldig und mit Vertrauen in die Entwicklung seiner Spieler.