Spielberichte

„Ab dem Trainerwechsel hat’s funktioniert“ – Robert Doppler über den Aufschwung beim SV Volksbank Haubi's Petzenkirchen-Bergland

SV Petzenkirchen

In der 1. Klasse West hat sich der SV Volksbank Haubi's Petzenkirchen-Bergland Schritt für Schritt aus dem Tabellenkeller herausgearbeitet. Nach einem schwierigen Herbst mit Rang 14 stabilisierte sich die Mannschaft in den letzten fünf Runden und blieb ungeschlagen. Sektionsleiter Robert Doppler spricht über die Entwicklung des Teams, den Trainerwechsel, neue Impulse und darüber, was jetzt entscheidend sein wird, um in der Rückrunde weiter Boden gutzumachen.

Positive Trends nach dem Umbruch

„Verbesserungspotenzial im Tabellenrang“, bringt Doppler den Anspruch auf den Punkt. Tatsächlich zeigt der Trend nach mehreren schwierigen Wochen seit dem Saisonstart nach oben. Zwischenzeitlich lag Petzenkirchen sogar auf Rang 14, inzwischen steht die Mannschaft wieder auf Platz zwölf.

Besonders die letzten Wochen vor der Winterpause verliefen erfolgreich: ein klarer Heimsieg, ein torloses Remis auswärts, ein weiterer Zu-Null-Erfolg und zwei spektakuläre Punkteteilungen. „Wir haben zum Schluss der Meisterschaft gesehen, dass wir mithalten können“, betont Doppler. Damit beendete der Klub die Hinserie mit einem deutlichen Aufwärtstrend, auch wenn die Punkteausbeute noch ausbaufähig ist.

Trainerwechsel als Wendepunkt

Der Sektionsleiter macht keinen Hehl daraus, dass ein personeller Impuls entscheidend war: „Wir haben einen Trainerwechsel gehabt – und ab diesem Zeitpunkt hat’s funktioniert.“ Auf die Frage, was sich durch den neuen, alten Coach verändert habe, erklärt er: „Im Endeffekt: Mit einem neuen Trainer muss das Team ja sowieso – na, wie soll ich sagen – es hat sich etwas verändert.“ Dass der zurückgekehrte Trainer die Mannschaft bereits aus einer früheren Amtszeit kannte, erwies sich als Vorteil: „Er hat die Mannschaft gekannt, weil sich nicht großartig etwas verändert hat.“

Diese Vertrautheit habe, so Doppler, geholfen, das Team rasch in ruhigeres Fahrwasser zu bringen. Neben der sportlichen Stabilität habe sich auch die Stimmung verbessert: „Ja, das schon. Also das schon“, beschreibt er die gewachsene Zuversicht im Kader.

Verstärkungen und Ausblick

Auch personell wurde reagiert. Nach einem Abgang verstärkte der Verein die Offensive gezielt mit drei Neuzugängen. „Wir haben die Offensive mit zwei Stürmern plus einem Eins-zu-eins-Ersatz für den Abgang verstärkt“, so Doppler. Die Eingewöhnung brauche zwar noch Zeit, doch bereits die Vorbereitung zeige, „dass sie sportliche Akzente setzen können“.

Verletzungsprobleme, die im Herbst die Ergebnisse prägten, sind laut ihm aktuell kein Thema mehr: „Es sind eigentlich eh alle an Bord.“ Entsprechend optimistisch fällt der Blick nach vorn aus. Für Doppler ist die 1. Klasse West jedoch weiterhin ein enges Terrain: „Die Liga ist sehr ausgeglichen.“ Genau das mache jede Partie zu einer Herausforderung, aber auch zu einer Chance. Nach der Serie von fünf ungeschlagenen Spielen will Petzenkirchen diese Linie fortsetzen