Spielberichte

Stefan Gutenbrunner (Sektionsleiter St. Georgen/Y): „Wir trafen zum richtigen Zeitpunkt“

SCU St. Georgen/Y.
ASK Kematen

In der 1. Klasse West setzte sich der SCU Günther St.Georgen/Y am 19. Spieltag mit 5:2 gegen den ASK Metran Kematen durch. Nach einer 3:1-Pausenführung legten die Hausherren nach, das Timing der Treffer gab letztlich den Ausschlag. Sektionsleiter Stefan Gutenbrunner sprach von einem verdienten Sieg und hob das 3:1 kurz vor dem Wechsel hervor. Sein Fazit: giftig im Zweikampf, effizient vor dem Tor – und die starke Serie hält an.

Torwart in Scharz und Neonorange legt sich den Ball für einen Abstoß zurecht

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Frühe Führung, schnelle Antwort – und ein Nadelstich vor der Pause

St. Georgen/Y. kam druckvoll hinein und setzte mit dem 1:0 früh ein Zeichen: Stanislav Lacko traf in der 18. Minute zur Führung. Kematen blieb aber im Spiel, nutzte seine erste starke Phase und glich nur sechs Minuten später durch Lukas Fehringer zum 1:1 aus. Die Gastgeber ließen sich davon nicht aus der Bahn bringen. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich stellte erneut Lacko auf 2:1 (27.) – die schnelle Antwort brachte Ruhe und Selbstvertrauen. Der Schlüsselmoment folgte direkt vor der Pause: In Minute 45 erhöhte Martin Hrosovsky auf 3:1, laut St. Georgens Sektionsleiter nach einem Freistoß. Mit diesem Zwei-Tore-Polster ging es in die Kabinen, und der Weg war bereitet, die Partie nach dem Seitenwechsel zu kontrollieren.

Nach dem Wechsel abgeklärt – Hrosovsky schnürt den Doppelpack

Aus der Halbzeit kam St. Georgen/Y. erneut wacher heraus und legte das nächste Tor nach. In der 56. Minute traf Martin Hrosovsky zum 4:1 und schnürte damit seinen Doppelpack. Kematen steckte nicht auf und belohnte sich in der Schlussphase durch Lukas Fehringer mit dem 4:2-Anschluss (76.), doch die Heimelf hatte eine passende Antwort parat: Lukas Heigl stellte in der 83. Minute auf 5:2 und machte den Deckel endgültig darauf. Unterm Strich stand ein klarer Sieg, der sich aus dem konsequenten Ausnutzen der entscheidenden Momente und dem Nachlegen direkt nach heiklen Phasen erklären lässt – ein Spiel, in dem St. Georgen/Y. über weite Strecken das Heft in der Hand behielt und die Chancen resolut verwertete.

„Giftig, willig, effizient“ – Gutenbrunners Analyse und Respekt für Kematen

Nach Abpfiff legte Sektionsleiter Stefan Gutenbrunner den Finger genau auf den Punkt, warum sein Team den Dreier holte: „Wir haben im richtigen Moment die Tore gemacht.“ Besonders blieb ihm der Treffer kurz vor dem Seitenwechsel in Erinnerung: „Das 3:1 nach dem Freistoß von Martin Hrosovsky.“ Diese Szene passte zu seiner Gesamtwahrnehmung: „Wir waren giftig und wollten unbedingt gewinnen.“ Trotz des klaren Ergebnisses fand Gutenbrunner respektvolle Worte für den Gegner: „Kematen war spielerisch sehr stark, ein guter Gegner.“ Auch abseits der Tore gab es nichts, was die Partie trübte. „Der Schiedsrichter war in Ordnung“, hielt der Funktionär fest. Seine Aussagen fassten einen Abend zusammen, an dem Einsatz, Effizienz und das richtige Timing zusammenpassten.

Serie, Selbstvertrauen und der Blick auf die Tabelle

Der Sieg nährt eine Phase, in der St. Georgen/Y. stetig liefert. „Nach fünf Siegen in Folge kann man der Mannschaft nur gratulieren“, sagte Gutenbrunner – ein Satz, der das aktuelle Selbstverständnis gut einfängt. Die Tabelle der 1. Klasse West unterstreicht das Bild einer gefestigten Truppe: St. Georgen/Y. liegt aktuell mit 32 Punkten auf Rang sechs, Kematen hält bei 30 Punkten und liegt dahinter. Das Polster ist schmal, doch genau solche Abende bringen Sicherheit.

Wichtig: Die Mannschaft blieb gegen einen „spielerisch sehr starken“ Gegner konzentriert, ließ sich vom Ausgleich nicht verunsichern und antwortete jeweils prompt. Mit dieser Mischung kann St. Georgen/Y. ruhig bleiben – und weiter nach oben schauen.

1. Klasse West: St. Georgen/Y. : Kematen - 5:2 (3:1)

  • 83
    Lukas Heigl 5:2
  • 76
    Lukas Fehringer 4:2
  • 56
    Martin Hrosovsky 4:1
  • 45
    Martin Hrosovsky 3:1
  • 27
    Stanislav Lacko 2:1
  • 24
    Lukas Fehringer 1:1
  • 18
    Stanislav Lacko 1:0