Im Niederösterreich-Derby der 1. Klasse West setzte sich der SCU Euratsfeld auswärts beim SCU Günther St.Georgen/Y klar mit 3:0 durch. David Wimmer traf in Minute 20 und 90, dazwischen legte Peter Sladek zum frühen 2:0 nach, zur Pause stand es 0:2. Euratsfeld hatte über weite Strecken mehr vom Spiel und ließ hinten wenig anbrennen. Trainer Vitalis Stankevicius ordnete den Auswärtssieg selbstbewusst ein: "Wir waren bis zur 90. Minute spielbestimmend." Und zum Schlüssel sagte er klar: "Entscheidend waren frische Beine und mehr Wille." Am Ende blieb ein verdienter Dreier in Runde 21.

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Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern: "In den ersten zehn Minuten hatte St. Georgen eine gute Chance und ist besser ins Spiel gekommen", blickte Vitalis Stankevicius zurück. Was folgte, war aber der Auftritt einer Mannschaft, die zügig die Kontrolle übernahm. Euratsfeld setzte Nadelstiche – das 1:0 fiel in Minute 20. "Das 1:0 war ein wunderschöner Weitschuss von David Wimmer nach einer Umschaltsituation", schilderte der Coach. Nur drei Minuten später erhöhte Peter Sladek auf 0:2 und stellte die Weichen früh auf Auswärtssieg. Bis zur Pause blieb Euratsfeld das aktivere Team, gewann die wichtigen Zweikämpfe und hatte klar mehr vom Spiel. Das 0:2 zur Halbzeit spiegelte genau das wider, was der Trainer später zusammenfasste: "Danach waren wir bis zur 90. Minute spielbestimmend."
Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Bild wenig: Euratsfeld blieb tonangebend, ließ den Ball laufen und blieb in den Umschaltmomenten gefährlich, ohne ins Risiko zu verfallen. Stankevicius führte den klaren Auftritt auf zwei Faktoren zurück: "Durch frische Beine, glaube ich, und mehr Willen." Seine Mannschaft wirkte griffig und setzte das, was im ersten Durchgang funktionierte, konsequent fort. Auch bei der Frage nach Verbesserungsmöglichkeiten blieb der Trainer geerdet und wollte nichts künstlich aufblähen: "Luft nach oben? Schwer zu sagen. Wenige Verletzungen." Der Satz zeigt, dass er in dieser Phase vor allem auf Stabilität setzt.
In der Schlussminute setzte Euratsfeld den Deckel drauf: David Wimmer traf erneut und machte mit seinem zweiten Streich das 3:0 perfekt. Der Trainer zögerte nicht, ihn hervorzuheben: "Bester Spieler war heute David Wimmer." Gleichzeitig fand er respektvolle Worte für den Gegner: "St. Georgen hat sich bemüht, es waren viele Emotionen dabei, aber unterm Strich haben wir verdient gewonnen." Zum Rahmen meinte Stankevicius zufrieden: "Das war ein ganz korrektes Derby." Mit dem Auswärtsdreier festigt Euratsfeld seine Position im gesicherten Mittelfeld; laut Tabelle stehen 30 Punkte und Rang acht zu Buche. Für die kommenden Wochen gibt der Auftritt die Richtung vor: kompakt bleiben und die Umschaltmomente weiter nützen.