Im Duell der 1. Klasse West trennten sich der ASK SAR Hausmening und die SU Weise Raika Aschbach mit 2:2. Die Gäste führten zweimal, kassierten aber spät den Ausgleich. Co-Trainer Luca Rollhaus sprach von vielen vergebenen Möglichkeiten und einem späten Elfmeter. Dennoch nahm er auch Positives mit: Gegen einen direkten Konkurrenten im hinteren Tabellenfeld blieb Aschbach ungeschlagen, auch wenn der erhoffte Befreiungsschlag ausblieb und nach einem intensiven Spiel nur ein Punkt mit nach Hause ging.

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Aschbach erwischte einen Start nach Maß. Bereits in der 10. Minute stellte Roland Caprnka auf 0:1 und belohnte damit den mutigen Beginn der Gäste. Hausmening antwortete jedoch prompt: In Minute 19 glich Denis Sirbu zum 1:1 aus. Nur acht Minuten später hatten die Aschbacher die passende Reaktion parat, Konstantin Platzer schob in der 27. Minute zum 1:2 ein. Zur Pause lag Aschbach damit verdient vorne. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben uns Chancen herausgespielt und schnell verdient geführt. Dann kam ein blödes Gegentor“, sagte Luca Rollhaus. Der Co-Trainer sprach von einem offenen Schlagabtausch: „Es war ein offenes Spiel, vor allem nach dem 1:0. Sie haben uns da unter Druck gesetzt, danach waren wir wieder bestimmend.“ Aschbach verteidigte die Führung bis in die Schlussphase, ehe Hausmening in der 86. Minute durch Christopher Ledinger zum 2:2-Endstand traf.
In der Analyse hob Rollhaus vor allem den Auftritt seiner Mannschaft hervor. „Die Mannschaft ist eine Einheit. Wir sind gut reingekommen, hatten Chancen ohne Ende – zwei Lattenschüsse – und insgesamt deutlich mehr Möglichkeiten. Am Ende wurden wir nicht belohnt.“ Der Tenor war klar: Aschbach hatte aus Sicht des Co-Trainers über weite Strecken mehr vom Spiel, ließ aber die Vorentscheidung liegen. „Uns fehlt die Chancenverwertung. Es hätte locker 4:1 oder 5:1 stehen können oder sogar müssen. Und wenn du es vorne nicht machst, bekommst du es hinten“, erklärte Rollhaus. Der Ärger über die ausgelassenen Möglichkeiten zog sich wie ein roter Faden durch sein Fazit – der Aufwand passte, doch die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss fehlte in den entscheidenden Momenten.
Der Ausgleich in der 86. Minute sorgte für Gesprächsstoff. Laut Rollhaus fiel das 2:2 per Strafstoß: „Das 2:2 fiel per Elfmeter. Der war unglücklich und hätte nicht zählen dürfen, weil vorher Abseits war. Das ist sehr bitter.“ Gleichzeitig blieb er fair in der Gesamtbewertung: „Insgesamt war die Schiedsrichterleistung sehr gut.“ Unterm Strich steht ein Remis, das im engen Tabellenkeller Gewicht hat. Aschbach hält bei 28 Punkten (Rang 10), Hausmening bei 27 Zählern (Rang 11) – beide Teams bewegen sich weiter in unmittelbarer Nachbarschaft. „Wir hätten den Sieg dringend gebraucht, aber Hauptsache nicht verloren gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf“, betonte der Co-Trainer. Für Aschbach bedeutet das: Leistung bestätigen, Chancen besser nützen – dann werden aus ordentlichen Auftritten auch wieder volle Erfolge.