Spielberichte

Janecka rettet Kematen spät einen Punkt – Grubhofer: "Das Unentschieden ist gerecht"

ASK Kematen
Sportunion Allhartsberg

In der 1. Klasse West trennten sich ASK Metran Kematen und Sportunion Leitner Allhartsberg 1:1. Nach der Gästeführung kurz vor der Pause blieb die Partie offen, Kematen glich spät aus. Trainer Daniel Grubhofer sprach von einem fairen, intensiven Spiel und einem gerechten Remis. Beide Teams fanden dicke Chancen, am Ende stand ein Punkt, mit dem Kematen leben kann – auch weil der Ausgleich sehr spät fiel und die Heimelf zuvor schon gute Möglichkeiten liegen ließ.

Mann hält Anzeigetafel, die eine Nachspielzeit von fünf Minuten anzeigt

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Später Nackenschlag, späte Antwort: Kematen holt das 1:1

Kematen kam hellwach in die Partie und hatte gleich zu Beginn die große Chance auf die Führung. Daniel Grubhofer ärgerte sich nicht lange, ordnete aber ein: "Wenn wir in der zweiten Spielminute das 1:0 machen, nimmt das Spiel einen komplett anderen Lauf." Stattdessen schlugen die Gäste kurz vor der Pause zu: Armin Hilbinger brachte Allhartsberg in Minute 42 mit 0:1 in Front, mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel blieb der offene Schlagabtausch bestehen. "Auch Allhartsberg hätte das 2:0 machen können, da hat unser Torwart sehr gut pariert", sagte Grubhofer. Kematen blieb dran und wurde in der Schlussphase belohnt: In der 83. Minute traf Martin Janecka zum 1:1. Laut Grubhofer war dem Ausgleich ein Elfmeter vorausgegangen: "Der Strafstoß war gerechtfertigt und hat am Ende zum Punkt für beide Mannschaften geführt."

Grubhofer lobt Kompaktheit – Chancen auf beiden Seiten

In seiner Analyse hob der Kematen-Coach die stabile Grundordnung hervor. "Wir sind heute sehr kompakt gestanden und haben sehr wenig zugelassen – wenn, dann nur nach Eigenfehlern", erklärte Grubhofer. Den Gegner sah er vor allem im direkten Spiel stark: "Allhartsberg hat viel mit weiten Bällen agiert, darauf waren wir gut eingestellt und haben das sehr gut verteidigt." Offensiv erarbeitete sich Kematen über die gesamte Spielzeit Möglichkeiten. "Wir haben wieder sehr viele Chancen herausgespielt. In den ersten zehn Minuten hätten wir eigentlich mit zwei Toren führen müssen – einmal vergeben wir, einmal pariert der gegnerische Tormann sehr stark." Dass die Heimelf spät zum Ausgleich kam, ordnete er sportlich fair ein: "Wenn man so spät den Ausgleich macht, war Allhartsberg näher am Sieg. Trotzdem ist das 1:1 ein gerechter Ausgang."

Respekt für den Zweiten, Lob für den Unparteiischen und Blick nach vorne

Der Respekt vor dem Gegner war beim Trainer deutlich hörbar. "Allhartsberg ist nicht umsonst auf dem zweiten Tabellenplatz, sie schalten sehr gut um und haben viele große Spieler. Trotzdem konnten wir das Spiel oft auf unsere Seite ziehen", sagte Grubhofer. Die Leistung des Schiedsrichters bekam ebenfalls Lob: "Der Schiedsrichter war wirklich sehr gut, hat das Spiel super geleitet und laufen lassen. Da kann man sich nicht beschweren, das muss man loben." In der Tabelle hält Kematen mit solchen Auftritten Schritt und nimmt gegen einen Topgegner einen wertvollen Zähler mit. Grubhofer blickt positiv nach vorne: "Auf dem Auftritt können wir aufbauen – kompakt bleiben, Chancen kreieren und uns dann früher belohnen."

1. Klasse West: Kematen : Sportunion Allhartsberg - 1:1 (0:1)

  • 83
    Martin Janecka 1:1
  • 42
    Armin Hilbinger 0:1