In der 1. Klasse West setzte sich die ÖTSU Steinakirchen daheim mit 2:0 gegen den SCU Günther St.Georgen/Y durch. Die Hausherren legten vor der Pause mit zwei eiskalten Umschaltmomenten den Grundstein, danach verteidigten sie kompakt und hielten die Null. Trainer Daniel Lehner sprach von „Toren zum richtigen Zeitpunkt“ und hob eine entscheidende Rettungstat seines Keepers nach der Pause hervor. St. Georgen hatte viel Ballbesitz, fand aber kein Mittel gegen ein stabiles Steinakirchen, das nun mit Rückenwind in die finale Runde geht.

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Steinakirchen kam sofort auf Betriebstemperatur und nutzte die ersten Räume kompromisslos. Nach 20 Minuten stellte Luca Prüller auf 1:0, sieben Minuten später erhöhte Damian Bogacz auf 2:0 – beide Treffer fielen aus schnellen Umschaltmomenten, die den Plan der Gastgeber glänzend abbildeten. „Wir waren in der ersten Hälfte sehr effizient und haben im Umschaltspiel zweimal zugeschlagen“, erklärte Trainer Daniel Lehner. Zum Führungstor sagte er: „Das 1:0 fiel nach einem gegnerischen Corner, da haben wir schnell umgeschaltet.“ Auch das 2:0 beschrieb er als sauber ausgespielt: „Das zweite Tor war wieder eine gute Umschaltaktion, mit einer sehr schönen Flanke von links und der Ablage in den Rückraum.“ Lehners Fazit zum ersten Durchgang fiel entsprechend rund aus: „Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht und waren insgesamt die stabilere, kompaktere Mannschaft.“
Mit Wiederanpfiff kippte das Spielbild in Richtung der Gäste. „In der zweiten Halbzeit hatte St. Georgen mehr Ballbesitz und hat uns in die eigene Hälfte gedrängt“, so Lehner. Der Schlüssel dafür, die Null zu halten, war ein starkes Eins-gegen-eins seines Torhüters: „Unser Tormann hat uns einmal richtig gut vor einem Verlusttreffer bewahrt.“ Steinakirchen blieb dabei geduldig und lauerte weiter auf Umschaltmomente. „In den Kontern hatten wir in der Schlussphase noch die eine oder andere Möglichkeit auf das dritte Tor“, berichtete der Coach.
Dass es eine faire Partie blieb, unterstrich Lehner ebenfalls: „Der Schiedsrichter hatte das Spiel gut im Griff.“ Und auch für den Gegner fand er klare Worte des Respekts: „Der Gegner war spielerisch sehr gut.“ Am Ende stand ein reifer Heimsieg, weil die Hausherren vor der Pause eiskalt waren und danach defensiv zusammenhielten.
In der Analyse stellte Lehner nicht Einzelaktionen, sondern die Haltung seiner Truppe in den Vordergrund. „Der Einsatz und der Wille, das Spiel zu gewinnen, haben heute sehr gut funktioniert“, sagte der Steinakirchen-Coach. Auch abseits der 90 Minuten stimmt das Gefüge: „Die Stimmung im Team ist hervorragend, das Kollektiv überragt zurzeit alles.“ Tabellenmäßig bleibt es eng: Steinakirchen liegt als Zweiter mit 48 Punkten drei Zähler hinter Ybbsitz und hat in der letzten Runde noch die Chance, zumindest Druck auf den Leader aufzubauen. Entsprechend klar ist der Auftrag für den Abschluss: „Wir wollen die letzte Partie auf jeden Fall gewinnen.“
Nach einem 2:0, das auf Effizienz, Kompaktheit und einer Schlüsselszene des Keepers beruhte, reist Steinakirchen mit einer breiten Brust zur finalen Aufgabe – und mit dem Gefühl, im entscheidenden Moment liefern zu können.