Dienstagabend traf der SV Langenrohr auf den ASK Bau Pöchhacker Ybbs. Die Partie aus der 18. Runde ging witterungsbedingt nicht zum ursprünglich fixierten Termin über die Bühne. Nun konnte sie tatsächlich stattfinden. Der Erstgenannte trat zu dieser Partie nach bis dato zwei Niederlagen in der Rückrunde an. Punkte mussten her. Es geht ja für den Verein darum, nicht doch noch irgendwie in Abstiegsgefahr zu rutschen. Die Gäste andererseits hatten genau vor einer Woche eine andere Nachtragspartie bestritten und dabei in Zwettl ganz klar die Oberhand behalten. Auch nun gewann der Titelanwärter. Am Ende stand ein 1:3 auf der Anzeigetafel.
Knapp 220 Zuschauer machten es sich am Sportplatz gemütlich. Die ortsansässigen Fans bewiesen mit ihrer Anwesenheit ein weiteres Mal, wie sehr sie hinter der Mannschaft stehen. Mit ihrem Support wollten sie der Truppe tatkräftig dabei helfen, endlich auch im Jahr 2025 zu punkten. Der Auftakt verlief dann echt ganz nach dem Geschmack der Heimischen. Dank eines Eigentores des Kontrahenten gingen sie bereits in der unmittelbaren Anfangsphase in Führung. Das hatten sich die Ybbser wohl anders vorgestellt. Sie ließen sich davon aber nicht beeindrucken und zeigten sehr schnell eine imposante Reaktion. Ein Doppelschlag drehte die Partie innerhalb weniger Sekunden. Zuerst erzielte Viktor Vondryska in der 20. Minute den Ausgleich. Sein Elfer fand den Weg ins Tor. Nur Momente später legte er sogar nach. Somit war der Favorit nun doch in Front. Mehr tat sich vor der Pause nicht.
In der Kabine arbeiteten die Hausherren an einer Taktik für die zweite Hälfte. Motiviert kehrten sie auf den Rasen zurück. Ein schneller Treffer sollte her. Der Kontrahent hatte da natürlich gehörig etwas dagegen. Und der zeigte, dass er wenig überraschend auch über die Qualität verfügt, defensiv sicher zu stehen und kaum etwas zuzulassen. Die Langenrohrer probierten und rannten an. Richtig gefährliche Szenen wurden aber äußerst selten kreiert. Dafür agierte das Auswärtsteam einfach zu gefestigt. Die Minuten verstrichen ohne Tore und dann brach bereits die Schlussphase an. Zehn Minuten vor dem Ende entschied der Referee erneut auf Strafstoß. Der Schütze des Doppelpacks stand nicht mehr am Spielfeld. Daher schnappte sich nun Dominik Aigner die Wuchtel und versenkte sie im Eckigen. Spätestens damit war für die Entscheidung gesorgt. In der restlichen Spielzeit gab es keine weiteren Highlights. Ybbs tütete den Sieg ein und liegt weiter nur vier Zähler hinter der Spitze.
Daniel Holzer (Obmann Stellvertreter ASK Bau Pöchhacker Ybbs):
„Ich denke, dass die Mannschaft insgesamt einen kompakten Auftritt ablieferte. In der ersten Halbzeit mussten wir nach unserer Führung eine stärkere Phase des Gegners überstehen. Aber da haben wir dann doch gut dagegengehalten. Jetzt freut sich der Verein auf den Schlager gegen Herbstmeister Scheiblingkirchen. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans!“
Der Beste: Viktor Vondryska (Sturm ASK Bau Pöchhacker Ybbs)