Samstagnachmittag traf der ASK Bau Pöchhacker Ybbs auf die Admira Wacker Amateure. Der Erstgenannte ging ungeschlagen in das Kräftemessen. Nach einem 2:0 Triumph zum Auftakt über Ortmann war er in der vergangenen Runde in Korneuburg zu einem Remis gekommen. Eine alte Regel lautet ja, dass man in der Ferne schon mal mit einem Punkt zufrieden sein kann. Aber daheim soll typischerweise schon ein Sieg rausschauen, um oben mitzumischen. Der Kontrahent hatte vor einer Woche das Duell mit Aufsteiger Hohenau verloren. Nun kassierte er die nächste Pleite. Die Gastgeber setzten sich vor den eigenen Fans erneut ohne Gegentreffer durch.

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Ungefähr 370 Zuschauer verfolgten das Spiel in der Wüsterstrom Arena. Die ortsansässigen Fans durften soweit mit dem Start ihrer Burschen echt zufrieden sein. Vier Zähler in den beiden gespielten Runden nahmen sie mit Handkuss. Gleichzeitig wussten die fachkundigen Besucher natürlich ganz genau, dass da nun ein richtig harter Brocken wartete. Immerhin reiste der amtierende Vizechampion an. Dieser schien aber noch nicht in absoluter Topform zu agieren. Von dem her wollte man den Umstand unbedingt ausnützen. Mit der Einstellung betrat die Mannschaft von Trainer Hans Jürgen Moser den Rasen. Sie agierte bissig und belohnte sich tatsächlich sehr schnell mit der Führung. Eine Viertelstunde stand auf der Matchuhr, als Fabian Kamleithner mit einem Schuss ins lange Eck seine Farben in Führung brachte. Den Südstädtern schmeckte der Nackenschlag natürlich gar nicht. Aus ihrer Sicht galt es nun, nicht generell in Unordnung zu verfallen. Das glückte ihnen. Sie kämpften sich hinein, leisteten Widerstand und verhinderten so weitere Gegentreffer bis zur Pause.
Für die Hausherren lief also alles nach Plan. Jetzt durften sie ja nicht locker lassen. Dann standen die Chancen richtig gut, als Gewinner aus der Partie hervorzugehen. Mit einer breiten Brust kehrte der Club auf das Feld zurück. Jetzt benötige er im Vergleich mit der vorigen Hälfte sogar noch weniger Zeit, um die Wuchtel im Kasten unterzubringen. Tomas Malec hatte es eilig und fackelte nicht lange rum. Lediglich Momente nach dem Wiederanpfiff erledigte er seinen Job und netzte aus kurzer Distanz. Eben so, wie es sich für einen Striker gehört. Und das ist der Slowake ja definitiv. Seine Mannschaft freute sich also über einen optimalen Spielverlauf. Der ermöglichte es ihr, mit dem klaren Resultat im Rücken nun nicht so viel Risiko nehmen zu müssen. Die Heimischen bauten ihrer Angriffe in weiterer Folge nur mehr sehr wohlüberlegt auf. Die Minuten verstrichen. Im Finish packten klarerweise die Jungadmiraner auch noch die Brechstange aus. Trotzdem glückte selbst der Anschlusstreffer nicht. So endete das Match mit einem 2:0 für die Ybbser. Als Belohnung übernahmen sie ex aequo die Tabellenführung, weil die Ergebnisse der Konkurrenz ganz in ihrem Sinne ausfielen.
Daniel Holzer (Obmann Stellvertreter ASK Bau Pöchhacker Ybbs):
„Ich sah eine sehr fokussierte Leistung. Es spielte uns natürlich auch in die Karten, dass wir in beiden Hälften früh scorten. Ich denke, dass der Sieg so in Ordnung geht. Nächste Woche reisen wir nach Wr. Neustadt. Da treffen Vereine mit Selbstvertrauen aufeinander. Wir fiebern der Aufgabe entgegen.“
Die Besten: ASK Bau Pöchhacker Ybbs im Kollektiv