In der 30. Runde der 2. Klasse Marchfeld trennte sich der FC Gänserndorf-Süd vom SC Marchfelder Bank Ollersdorf mit 1:1. Gänserndorf führte zur Pause 1:0, nach dem Seitenwechsel fiel der Ausgleich. Trainer Dino Hodzic sprach von einem „soliden“ Auftritt, sah sein Team „einen Tick besser“, haderte aber mit dem letzten Pass und zu wenigen Abschlüssen. „Wir sind mit einem Punkt zufrieden“, hielt er fest – auch weil die Abwehr über weite Strecken sicher stand.

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Gänserndorf kam gut hinein und belohnte sich nach einer halben Stunde: In Minute 27 traf Mehmet Yazan zum 1:0. Dieses Tor gab Sicherheit, die Gastgeber nahmen das 1:0 mit in die Pause. Nach Wiederbeginn blieb die Partie eng, doch Ollersdorf schlug in der 65. Minute durch David Nimmerrichter zurück – 1:1, und alles wieder offen. In dieser Phase wirkte Gänserndorf weiter griffig, ohne den letzten Punch zu setzen. „Wir waren einen Tick besser“, meinte Dino Hodzic rückblickend, „aber wir haben uns dafür nicht ausreichend belohnt.“ So ging es in eine Schlussphase, in der beide Seiten auf den Moment warteten, der das Spiel kippt – er kam nicht mehr, und am Ende stand eine gerechte Punkteteilung auf der Tafel.
In seiner Analyse blieb Hodzic klar bei den Hauptthemen: Chancenqualität und Präzision im Angriffsdrittel. „Unsere Chancenauswertung ist mangelhaft, muss ich sagen. Wir haben viel über die Flügel probiert, sind auch durchgekommen, aber der letzte Pass hat leider gefehlt.“ Der Trainer betonte mehrmals, dass „der entscheidende Pass“ selten ankam – genau dort, wo ein zweites Tor möglich gewesen wäre. Dazu passte sein Fazit: „Wir waren näher am Sieg, aber mit den Möglichkeiten können wir nicht unzufrieden sein.“ Dass er „nicht mit der besten Elf“ starten konnte, erwähnte Hodzic am Rande, ohne Ausreden zu suchen. Entscheidend blieb für ihn: „Mehr Torabschlüsse auf jeden Fall. Wir hatten Möglichkeiten, aber zu wenige, zu wenige Abschlüsse.“ Unterm Strich stand für ihn ein solider Auftritt, der ohne die letzte Genauigkeit im Sechzehner eben nur einen Zähler brachte.
Positiv strich Hodzic die Arbeit gegen den Ball heraus. „Gut funktioniert hat die Stabilität, die Abwehr ist ziemlich gut gestanden“, sagte der Coach – und genau das trug das 1:0 bis zur Pause und hielt die Partie nach dem Ausgleich offen. Zum Unparteiischen wollte er nichts sagen: „Über Schiedsrichter mache ich keine Kommentare.“ Auch Einzelkritik lehnte er ab: „Wenn wir gewinnen, gewinnt die ganze Mannschaft. Wenn wir verlieren, verliert auch die ganze Mannschaft.“ In der Tabelle ordnet sich Gänserndorf-Süd aktuell im hinteren Drittel ein, während Ollersdorf im Mittelfeld steht – ein Remis, das zu den Eindrücken passt. Für Hodzic bleibt der Auftrag klar: an Durchschlagskraft und Abschlüssen arbeiten, denn die Wege über außen sind da, nur müssen sie öfter in klare Torchancen und saubere Abschlüsse münden.