In der 2. Klasse Ost-Mitte musste der FC Laxenburg gegen den SC Ebergassing eine klare 0:3-Heimniederlage hinnehmen. Die Hausherren fanden schwer in die Partie, der Gast war präsenter und nutzte seine Chancen eiskalt. Trainer Christian Gruber sprach von einem verdienten Sieg der Gäste und sah den frühen Rückstand und vor allem das dritte Gegentor als entscheidende Momente in einem Nachmittag, der trotz besserer Phase nach der Pause nicht mehr kippte.

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Laxenburg erwischte keinen guten Start – und Ebergassing war sofort da. Nach zwölf Minuten stellte Sebastian Schulak auf 0:1, ein Treffer, der die Richtung vorgab. Christian Gruber nahm seine Mannschaft deutlich in die Pflicht: „Es war ein schwieriges Spiel, wir haben schwer in die Partie gefunden. In Summe war der Sieg für Ebergassing verdient.“ Bis zur Pause blieben die Gäste das aktivere Team und schlugen kurz vor dem Halbzeitpfiff noch einmal zu: Wieder war es Sebastian Schulak, der in Minute 42 das 0:2 besorgte. „Die Einstellung von unserer Mannschaft von Beginn weg war nicht gut. Ebergassing war präsenter, wir konnten das nicht hundertprozentig annehmen“, erklärte Gruber. Mit dem 0:2 zur Pause war der Berg für Laxenburg bereits ziemlich steil, zumal die eigenen Offensivaktionen bis dahin kaum durchkamen.
Nach dem Seitenwechsel kam mehr Schwung in das Laxenburger Spiel. „Nach der Pause war mehr Schwung drin. Wir haben als Mannschaft mehr Gas gegeben“, so Gruber. Genau in diese kleine bessere Phase hinein fiel jedoch der nächste Nackenschlag: Dominik Hutter traf in der 58. Minute zum 0:3. Für Gruber war das der zentrale Moment: „Der Knackpunkt war das dritte Tor, nicht die rote Karte.“ Denn Laxenburg kam zwar etwas höher, aber zwingend wurde es selten. „Der letzte Wille hat gefehlt, dagegenzuarbeiten. Wir haben die Tore nicht verteidigt und sind zu selten in die Offensive gekommen“, sagte der Coach. In der 77. Minute folgte die rote Karte gegen Orest Tsiakmakis, doch auch hier blieb Gruber konsequent bei seiner Einordnung: „Wenn wir das dritte Tor nicht bekommen, hätten wir vielleicht noch etwas ändern können – an diesem Tag war es aber nicht möglich.“
Bei aller Enttäuschung fand Gruber klare Worte für die Stärke des Gegners: „Ebergassing hatte ein starkes Offensivspiel, hat gut kombiniert, gute Flanken geschlagen und war eiskalt vor dem Tor.“ Gleichzeitig ärgerte ihn die Leitung des Spiels – ausdrücklich ohne sie als ursächlich für die Niederlage zu machen: „Die Schiedsrichterleistung war aus meiner Sicht miserabel. Sie hat mit dem Ausgang nichts zu tun, aber er war nicht bereit für ein Spiel in unserer Klasse.“ Er sprach von „mehreren Abseitsentscheidungen“, einer „katastrophalen Kartenauslegung“, einer aus seiner Sicht „zu Unrecht“ gezeigten Gelben für den Kapitän und davon, dass einige Aktionen der Gäste ungestraft geblieben seien, während am Ende nur sein Team die Rote sah. Das einzige was noch schlechter war als das Spiel selbst war die Schiedsrichterleistung. „Verloren ist verloren“, hielt Gruber fest. In der Tabelle steht Laxenburg auf Rang 8 (24 Punkte), Ebergassing auf Rang 9 (21 Punkte). Für die letzten Runden blickt der Trainer nach vorne: „Natürlich tut es weh, wieder verloren zu haben, aber wir werden das Beste daraus machen und in den letzten Runden positivere Ergebnisse holen.“