Spielberichte

„Wir haben fast keine Chancen zugelassen“ – Guntramsdorf legt mit 3:0 nach

SVg Guntramsdorf
Siebenhirten/Wien

In der 2. Klasse Ost-Mitte hat 1. SVg Guntramsdorf am Freitagabend SC Siebenhirten/Wien mit 3:0 besiegt und damit erfolgreich an den Sieg zum Auftakt angeknüpft. Trainer Alexander Jank sah zwei Dinge als Schlüssel: eine stabile Defensive, die vor der Pause gar keinen Torschuss zuließ, und Tore zum richtigen Zeitpunkt. Vor allem das frühe 1:0 gab den Gastgebern die Richtung vor, ehe sie die Partie nach der Pause mit Kontern entschieden.

Nahaufnahme iener weißen Markierungslinie auf Fußballrasen

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Vor der Pause die klarere Mannschaft

Jank hatte genau die enge Partie erwartet, die dann auch zu sehen war. „Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel wird“, sagte der Guntramsdorfer Trainer und verwies darauf, dass auf beiden Seiten Qualität am Platz stand. Viel Raum gab es deshalb kaum, klare Torchancen noch weniger. Gerade in der ersten Halbzeit sah er seine Elf aber deutlich im Vorteil. „Wir waren in der ersten Halbzeit die dominierende Mannschaft“, sagte Jank. Das 1:0 in der 12. Minute passte ins Bild: Nach einem Eckball behauptete Fatih Demir den Ball im Strafraum und legte für Maximilian Loibnegger auf, der trocken abschloss. Vor der Pause kam Loibnegger noch einmal knapp vorbei, ansonsten ließ Guntramsdorf laut seinem Trainer überhaupt keinen Torschuss der Gäste zu. Entsprechend klar fiel auch Janks Urteil zur Führung aus: Für ihn gingen das 1:0 und der Pausenstand völlig in Ordnung.

Siebenhirten wird aktiver, Guntramsdorf kontert eiskalt

Nach dem Seitenwechsel veränderte sich die Partie spürbar. Siebenhirten wurde offensiver, hatte nun mehr Spielanteile und kam laut Jank in der 50. Minute auch zum ersten Abschluss, den der Guntramsdorfer Tormann aber abwehrte. Gerade in dieser Phase fiel dann das zweite Tor, das den Gastgebern viel Ruhe gab. In der 63. Minute lief Maximilian Loibnegger nach einem Konter alleine auf das Tor zu, spielte noch quer und David Zimmermann drückte zum 2:0 über die Linie. Guntramsdorf blieb damit seiner Linie treu und setzte weiter Nadelstiche. In der 80. Minute ging es wieder schnell: Felix Eitler schickte Oskar Huber mit einem Pass hinter die Abwehr, Huber ließ sich die Chance nicht nehmen und stellte auf 3:0. „Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen“, sagte Jank. Genau das war für ihn neben der stabilen Abwehr der zweite große Grund, warum dieses Spiel am Ende klar bei den Gastgebern landete.

Die Abwehr als Prunkstück und trotzdem noch Luft nach oben

Entsprechend zufrieden war der Trainer vor allem mit der Arbeit gegen den Ball. „Der entscheidende Unterschied war, dass wir fast keine Chancen zugelassen haben, vor dem Tor effizienter waren und die Konter super ausgespielt haben“, fasste Jank zusammen. Ein Sonderlob ging dabei an die letzte Linie: „Das Prunkstück heute war auf jeden Fall die Abwehr, die nichts anbrennen hat lassen.“ Gleichzeitig hob er auch spielerische Dinge hervor. Das Kombinationsspiel über das Mittelfeld und die Pässe in die Tiefe hätten wieder sehr gut funktioniert, sagte Jank, auch weil seine Mannschaft damit immer wieder Nadelstiche setzen konnte. Verbesserungspotenzial sieht er trotzdem: „Wir müssen noch ruhiger aus der Defensive rausspielen. Wenn wir das schaffen, dann sind wir noch schwerer zu schlagen.“ Ein Kompliment gab es trotz der Niederlage auch an den Gegner. Siebenhirten sei eine gute Mannschaft und werde „noch ihre Punkte holen“, meinte Jank, nur sei Guntramsdorf an diesem Abend „die bissigere Mannschaft“ gewesen. Unterm Strich blieb für ihn ein verdienter Heimsieg und die Hoffnung, „dass wir so weiterspielen“ und damit vorne dabeibleiben.

2. Klasse Ost-Mitte: Guntramsdorf : Siebenhirten/Wien - 3:0 (1:0)

  • 80
    Oskar Huber 3:0
  • 63
    David Zimmermann 2:0
  • 12
    Maximilian Loibnegger 1:0