In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal setzte es für den FC Würnitz beim USC Fallbach ein deutliches 0:6. Die Hausherren legten früh vor und machten schon bis zur Pause vieles klar, zwei späte Treffer besiegelten das Debakel endgültig. Würnitz-Trainer Goran Popic sprach offen über eine schwierige Personalsituation und fehlende Trainingswochen und ordnete die Partie nüchtern ein: Für ihn war es am Ende "eine ganz klare Partie zugunsten der Fallbacher".

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Fallbach nahm das Heft von Beginn an in die Hand und brauchte nicht lange für das erste Ausrufezeichen: Nach sechs Minuten stellte Daniel Pospisil auf 1:0 und gab damit die Richtung vor. Würnitz fand zwar kurze Phasen, in denen man andeutete, gefährlich werden zu können, doch die Gastgeber blieben das aktivere Team. In Minute 27 legte Marek Sehnal das 2:0 nach, noch vor der Pause erhöhte derselbe Spieler in der 40. auf 3:0. Kurz darauf schlug Pospisil erneut zu und fixierte mit dem 4:0 in der 44. Minute eine klare Halbzeitführung.
Nach dem Seitenwechsel beruhigte sich das Ergebnis zunächst, ehe Pospisil in der 82. mit seinem dritten Treffer des Tages auf 5:0 stellte und Manuel Prokesch in der 88. Minute den 6:0-Endstand herstellte.
Goran Popic ließ nach Abpfiff keine Ausreden durchklingen, wohl aber klare Ursachen. "Wir sind personell sehr geschwächt in die Partie gegangen und haben bis zur letzten Minute kämpfen müssen, um elf Leute für das Spiel zu stellen", erklärte der Würnitz-Trainer. Die Konsequenz: "Viele Spieler, die sonst nicht spielen, mussten auf falschen Positionen ran." Noch schwerer wiegt für ihn die lange Vorbereitungslücke: "Wir trainieren seit acht oder neun Wochen nicht mehr. Wir hoffen jedes Wochenende, dass wir überhaupt eine Mannschaft stellen können – und ja, das spiegelt sich jetzt einfach wider." Den Spielverlauf brachte Popic nüchtern auf den Punkt: "Wir hatten hier und da unsere Phasen, aber im Prinzip war es eine ganz klare Partie zugunsten der Fallbacher."
In seiner Analyse hob Popic die Qualitäten des Gegners hervor. Ausschlaggebend sei "die individuelle Klasse der Fallbacher" gewesen. Dazu kamen aus seiner Sicht Unterschiede im Alltag: "Fallbach war fitter im Training, entschlossener." Dass diese Einschätzung mit dem Spielbild zusammenpasst, zeigen auch die Torschützen: Daniel Pospisil schnürte einen Hattrick, Marek Sehnal steuerte einen Doppelpack bei, und Manuel Prokesch setzte den Schlusspunkt. Positiv fiel Popics Blick auf die Spielleitung aus: "Der Schiedsrichter hat eine solide Partie gemacht. Darüber gibt es nichts zu reden."
In der Tabelle liegt Fallbach damit im soliden Mittelfeld (Rang 7), Würnitz kämpft im hinteren Drittel (Rang 11). Für die Gäste wird es in den kommenden Wochen vor allem darum gehen, wieder regelmäßig zu trainieren und personell stabiler zu werden, um sich für den Aufwand endlich wieder zu belohnen.