In der 2. Klasse Steinfeld setzte sich der SC Piesting mit 3:0 gegen die SG Ortmann/Oed-Waldegg II durch. Die Partie war früh auf Schiene, zur Pause stand es bereits 2:0. Sektionsleiter Erwin Toth sprach nach dem Spiel Klartext: „Piesting war klar überlegen, spielerisch stärker als wir. Wir sind von Anfang an nicht ins Spiel gekommen.“

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Die Richtung war rasch vorgegeben: Nach nur acht Minuten stellte Sedat Kurt auf 1:0 und brachte Piesting in Front. Aus Gästesicht passte das zum Eindruck der Anfangsphase. „Wir sind von Anfang an nicht ins Spiel gekommen“, hielt Erwin Toth fest. Ortmann II tat sich schwer, Zugriff zu bekommen, während Piesting die Führung bis kurz vor der Pause ausbaute. In Minute 44 traf Stefan Hauer zum 2:0, womit die Gastgeber den komfortablen Pausenstand herstellten. „Piesting war klar überlegen, spielerisch stärker als wir“, sagte Toth. Beim Gang in die Kabine stand es 2:0 – ein Zwischenstand, der den Verlauf der ersten 45 Minuten realistisch abbildete.
Auch nach dem Wechsel blieb Ortmann II die Antwort schuldig. „Der Zusammenhalt in der Mannschaft war heute nicht berauschend“, erklärte Toth und ergänzte: „Da gibt’s nichts zum Schönreden. Wir waren die schwächere Mannschaft, uns hat der entscheidende Schritt auf den Ball gefehlt.“ Piesting kontrollierte das Geschehen, ließ wenig zu und setzte in der Schlussphase den Deckel drauf: In der 82. Minute traf erneut Stefan Hauer – sein zweites Tor an diesem Nachmittag – zum 3:0-Endstand. Toth sah dennoch kein fußballerisches Feuerwerk: „Es war eigentlich ein schlechtes Spiel von beiden Mannschaften, aber mit großem Vorteil für Piesting. Der Zusammenhalt und das geschlossene Auftreten der Piestinger haben den Unterschied gemacht.“
Für Gesprächsstoff sorgte aus Sicht der Gäste auch die Leistung des Referees. Toth formulierte es deutlich, ohne zu überdrehen: „Der Schiedsrichter hat nicht seinen besten Tag gehabt. Zum Glück für uns, sonst hätte Piesting wahrscheinlich zwei Tore mehr geschossen, weil zweimal Abseits gepfiffen wurde, obwohl es keines war.“ Den klaren Sieg der Hausherren stellte er dabei nicht infrage. Positiv hob Toth den Mann zwischen den Pfosten hervor: „Der Lichtblick ist unser Tormann Rafael Steiner, der wieder eine ausgezeichnete Leistung gebracht hat.“ Grundsätzlich wolle man den Weg mit jungen Spielern weitergehen: „Wir probieren, den jungen Spielern Einsatzminuten zu geben und sie weiterzuentwickeln, auch für unseren Partnerverein Ortmann.“