Spielberichte

Direkte Ecke entscheidet das Derby: Langau ringt Geras 1:0 nieder

SVU Langau
USV Geras

In der 2. Klasse Thayatal holte der SVU Langau im Derby gegen den USV Geras einen 1:0-Heimsieg – entschieden durch eine direkt verwandelte Ecke von Lubor Trojanek in Minute 71. Nach torloser erster Hälfte blieb es eng, die späte Rote Karte für Geras änderte nichts mehr. Sektionsleiter Patrick Reiß sprach von einem ausgeglichenen Spiel und hob die kämpferische Geschlossenheit seiner Mannschaft, sowie die starke Schiedsrichterleistung hervor.

Ersatzspieler auf der Bank am Spielfeldrand

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Geduldspiel bis zur 71. Minute: „Ein ganz normales Derby“

Langau und Geras begegneten einander über weite Strecken auf Augenhöhe, die erste Halbzeit endete folgerichtig 0:0. Sektionsleiter Patrick Reiß ordnete es nüchtern ein: "Es war über die gesamte Strecke ein sehr ausgeglichenes Spiel. Kein gehässiges Spiel, einfach ein ganz normales Derby." Viel Risiko ging keine Seite vor der Pause ein, beide Teams arbeiteten konzentriert gegen den Ball und warteten auf den einen Moment. Nach dem Wiederanpfiff blieb das Bild ähnlich – ein Derby, in dem Kleinigkeiten entscheiden würden. Genau diese eine Szene kam nach gut einer Stunde, als die Hausherren ihren Standard nutzten.

Trojanek mit dem besonderen Moment: Ecke schlägt direkt ein

Die Entscheidung fiel in Minute 71 – und sie war außergewöhnlich. Lubor Trojanek brachte einen Eckball direkt im Tor unter, das 1:0 war perfekt. Reiß lächelte beim Gedanken an die Szene: "Das Tor war ein Wahnsinnsding von Lubor Trojanek – er hat den Eckball direkt verwandelt." Dass Langau in dieser Phase den längeren Atem hatte, führt der Funktionär klar auf die Haltung zurück: "Kämpferisch einfach top. Neunzig Minuten Vollgas." Er hob noch einmal den Teamgeist hervor: "Der Zusammenhalt, das Kämpfen, die Bereitschaft, alles zu geben, um die Siegeschance zu holen." Geras versuchte zu antworten, doch die Minuten liefen davon, klare Durchbrüche blieben aus.

Lob fürs Gespann, starke Kulisse und ein Gruß an die Verletzten

In der Nachspielzeit sah Geras-Spieler Lukas Berger noch Rot, am Ausgang änderte das nichts mehr – kurz darauf war Schluss und der Derbysieg im Trockenen. Reiß zeigte sich respektvoll gegenüber dem Gegner: "Ganz ehrlich, ich hätte den Gegner viel stärker eingeschätzt." Gleichzeitig verteilte er großes Lob an die Unparteiischen: "Die Schiedsrichterleistung war top." Auch die Kulisse bekam ein Sonderlob: "Es war eine Wahnsinnsstimmung mit circa zweihundert Zuschauern."

Zum Schluss dachte er an die derzeit fehlenden Kräfte: "Ich möchte Alexander Wurm und unserem Kapitän Rainer Wurst alles Gute wünschen." Für Langau ist es ein Prestigeerfolg gegen den Tabellendritten, der Sechste bleibt damit vorne dran.

2. Klasse Thayatal: Langau : Geras - 1:0 (0:0)

  • 71
    Lubor Trojanek 1:0