In der 2. Klasse Thayatal feierte der UFC Drosendorf gegen den SVU Langau einen klaren 3:0-Heimsieg. Die Gastgeber legten den Grundstein mit dem 1:0 vor der Pause, legten kurz nach Seitenwechsel nach und spielten die Führung mit viel Disziplin trocken nach Hause. Co-Trainer Rudolf Weinberger sprach von einer „kleinen Vorentscheidung“ nach dem zweiten Treffer und lobte die Ordnung und taktische Disziplin seiner Elf. Langau kam vor der Pause gefährlicher auf.

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Drosendorf kam besser rein, suchte früh die Kontrolle und belohnte sich in der 26. Minute: Lukas Drapak traf zum 1:0. Aus Sicht von Co-Trainer Rudolf Weinberger war der Auftakt genau so geplant: „Wir haben gut begonnen und sind verdient 1:0 in Führung gegangen.“ Danach kippte das Spiel nicht, doch Langau steigerte sich zehn Minuten vor der Pause. „Da ist Langau gefährlich geworden. Wir hatten auch Glück – einmal wurde am langen Eck knapp vorbeigeköpfelt oder auch bei einem Stangentreffer" schilderte Weinberger. Zur Halbzeit stand es 1:0, Drosendorf ging mit einem guten Gefühl in die Kabine, wohl wissend, dass ein zweites Tor vieles erleichtern würde.
Genau dieses zweite Tor fiel kurz nach dem Seitenwechsel: In der 49. Minute stellte Matthias Renard auf 2:0. Für Weinberger war das der Knackpunkt: „Das 2:0 kurz nach der Pause war die kleine Vorentscheidung.“ Ab diesem Zeitpunkt lief es aus Drosendorfer Sicht nach Plan. Der Co-Trainer hob die kollektive Arbeit hervor: „Wir waren taktisch sehr gut eingestellt, die Mannschaft hat sehr diszipliniert gespielt.“ Langau probierte es weiter und suchte den Anschluss, doch die Gastgeber verteidigten aufmerksam, schoben kompakt und ließen wenig anbrennen.
In der Schlussphase kam dann noch der passende Deckel drauf: Lukas Suchy erhöhte in der 87. Minute auf 3:0 – die Draufgabe zum verdienten Heimsieg. „Die Tore sind alle aus dem Spiel heraus entstanden, ein besonderes Tor war nicht dabei“, erklärte Weinberger nüchtern. Positiv fiel ihm auch die Leitung des Unparteiischen auf: „Die Schiedsrichterleistung war hundertprozentig in Ordnung, es gab keine strittigen Situationen.“ Warum es am Ende so deutlich wurde? „Der Unterschied war unsere taktische Disziplin und der Siegeswille. Ich denke, wir wollten den Sieg vielleicht sogar ein Stück mehr.“ Mit diesem Auftritt holte Drosendorf in der 28. Runde einen souveränen Derbysieg und kann auf eine geschlossene Mannschaftsleistung verweisen.