In der 2. Klasse Thayatal hat SG Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf am Freitagabend gegen SV Pulkau mit 0:10 verloren. Für Pulkau-Obmann Robert Hahn war die Sache klar: „Die drei Tore in den ersten zwanzig Minuten haben das Spiel entschieden.“ Die Gäste waren aus seiner Sicht von Beginn an deutlich besser, spielten konsequent nach vorne und machten aus ihrer Überlegenheit einen auch in dieser Höhe verdienten Auswärtssieg.

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Schon die Anfangsphase lief ganz nach dem Geschmack der Gäste. In der 14. Minute brachte Matej Soska Pulkau mit 1:0 in Führung, nur drei Minuten später legte Mario Mattes das 2:0 nach. Als Michael Schwab in der 19. Minute auch noch zum 3:0 traf, war das Spiel aus Sicht von Robert Hahn bereits entschieden. Genau diesen Start hob der Obmann nach dem Schlusspfiff auch besonders hervor. „Aus unserer Sicht war das Spiel sehr eindeutig. Es war von der ersten bis zur letzten Minute ein sehr gutes Spiel von uns“, sagte Hahn. Noch vor der Pause erhöhte erneut Schwab in der 43. Minute auf 4:0, womit die Gäste schon zur Halbzeit klar auf Kurs standen.
Was Hahn an diesem Abend besonders gefiel, war nicht nur die frühe Effizienz, sondern vor allem die Art, wie seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit weiterarbeitete. „Von der ersten bis zur letzten Minute ist der Ball wirklich gelaufen. Wir haben nie aufgehört, Fußball zu spielen“, sagte er. Genau das zeigte sich auch nach dem Seitenwechsel. Erik Bolla traf in der 49. Minute zum 5:0, Mario Mattes erhöhte fünf Minuten später auf 6:0. Danach blieb Pulkau am Drücker: Michael Schwab machte in der 65. Minute seinen dritten Treffer, Vincent Soriano stellte in der 69. Minute auf 8:0. In der Schlussphase traf Alexander Hahn zum 9:0, ehe Soriano in der 88. Minute den zweistelligen Endstand herstellte. So wurde aus einer klaren ersten Hälfte auch ein ganz deutlicher Schlussstand.
Hahn erklärte den klaren Verlauf vor allem mit dem eigenen Spiel nach vorne. Als der Gegner mit zunehmender Spielzeit tiefer stand, fand Pulkau laut seinem Obmann trotzdem weiter Lösungen. „Als der Gegner tief gestanden ist, haben wir viel über die Seite gespielt. Damit konnten wir immer wieder hinter die Abwehrlinie kommen und deshalb sind auch so viele Tore gefallen“, sagte er. Es war also nicht nur ein Spiel, in dem frühe Tore vieles öffneten, sondern auch eines, in dem die Gäste ihren Stil konsequent beibehielten. Hahn wollte deshalb auch kein einzelnes Tor herausheben. „Irgendein Tor herauszuheben, ist bei dieser Anzahl gar nicht möglich. Es waren alle Tore schön herausgespielt“, meinte er und stellte damit die geschlossene Mannschaftsleistung in den Vordergrund.
Über den Gegner wollte Hahn trotz des 10:0 nicht groß urteilen. „Ich möchte nicht abfällig über den Gegner sprechen. Das Ergebnis sagt eigentlich alles aus“, sagte der Pulkauer Funktionär. Auch Diskussionen über Nebenschauplätze gab es für ihn diesmal nicht. „Es gab aufgrund der Klarheit des Spiels keine strittigen Situationen und die Leistung des Schiedsrichters war gut.“ Unterm Strich blieb bei ihm daher eine sehr eindeutige Einordnung hängen: „Wir waren an diesem Tag einfach die bessere Mannschaft und hatten die besseren Einzelspieler.“ Für Pulkau ist dieser Auftritt jedenfalls ein deutlicher Fingerzeig, was in dieser Mannschaft steckt. Nach vier Runden hält der SV nun bei sechs Punkten und wird versuchen, das klare Auswärtsresultat in die nächsten Spiele mitzunehmen.