In der 18. Runde der 2. Klasse Traisental feierte der SV Altlengbach-Laabental einen klaren 4:1-Heimsieg gegen den SC Harland. Nach ausgeglichener Anfangsphase legten die Gastgeber früh vor und stellten noch vor der Pause die Weichen. Sportchef Walter Buchberger sprach von einer starken Vorstellung, in der Standards und Defensive den Unterschied machten. Besonders hob er das 2:1 per Freistoß von Bence Toth als Wendepunkt hervor.

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Der Start hatte es in sich: Schon in Minute 3 brachte Vilmos Istvan Szalai Altlengbach 1:0 in Front, doch nur zwei Minuten später konterte Harland über Lukas Schreiblehner zum 1:1. In dieser Phase, so schildert es Walter Buchberger, „war es am Anfang eine enge Partie, die ersten zwanzig Minuten. 1:0, 1:1 – und dann haben wir das Spiel in den Griff bekommen. Ab da war es eine klare Sache für Altlengbach.“ Den Umschwung leitete Bence Toth ein: In der 15. Minute jagte er einen Freistoß zum 2:1 ins Netz – „ein Sensationstor, wie von Roberto Carlos. Das hat dem Spiel die Wende gegeben“, so Buchberger. Nur sieben Minuten später legte Markus Figl das 3:1 nach (22.). Mit diesem beruhigenden Polster ging es in die Pause, und Altlengbach hatte danach das Geschehen weitgehend unter Kontrolle. In der Nachspielzeit setzte Toth mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum 4:1 (94.).
Aus Sicht des Sportlichen Leiters war die Mischung aus Wucht bei ruhenden Bällen und Stabilität hinten der Schlüssel. „Wir waren bei Standardsituationen sehr gut und in der Abwehr sehr fokussiert, wir haben fast nichts mehr zugelassen“, erklärte Buchberger. Das passte zum Verlauf: Nach der wilden Anfangsphase spielten die Gastgeber zielstrebig, hielten Harland weg vom eigenen Sechzehner und nutzten ihre Möglichkeiten effizient. Besonders stolz war Buchberger auf die Arbeit gegen Harlands Offensivachse: „Sie haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht, aber wir haben sie nicht kommen lassen. Die zwei Stürmer, die zwei Legionäre, hatten wir unter Kontrolle – das war der Schlüssel zum Sieg.“
Über allem stand dieser Freistoß von Bence Toth. Buchberger nahm uns noch einmal mit an den Tatort: „Es war ein Foul an ihm, rund 20 Meter vor dem Tor. Er hat selbst geschossen, Vollrist, eher mit Außenrist. Der Ball drehte sich an der Mauer vorbei und ging mit 140 km/h ins Kreuzeck.“ Solche Szenen geben einer Mannschaft Rückenwind – zumal, wie Buchberger betont, „uns wichtig war, dass wir die ersten drei Punkte im Frühjahr gemacht haben.“ Ein Wort hatte der Sportchef auch für das Schiedsrichterteam übrig: „Der Schiedsrichter hatte eine sensationell gute Leistung, beidseitig sehr gut gepfiffen. Da gibt es nichts zu meckern.“ Mit diesem Auftritt und einem 4:1 samt Toth-Doppelpack kann Altlengbach selbstbewusst in die nächsten Aufgaben gehen.