Der SC Günselsdorf hat in der 2. Klasse Triestingtal mit 3:1 gegen die SG Bad Vöslau/Kottingbrunn II gewonnen. Bereits vor der Pause stellten Marko Filkovic und Arda Yuvarlak die Weichen, nach dem Seitenwechsel sorgte Filkovic für die Entscheidung, der Anschlusstreffer von Armen Aleksanjan blieb folgenlos. Trainer Adhurim Sahitaj sprach von einem Auftritt mit „Hunger“ und davon, „von der ersten Minute an nichts anbrennen lassen“ zu haben. Dazu bleibt Günselsdorf zu Hause ungeschlagen – ein Punkt, den der Coach nach dem Schlusspfiff besonders herausstrich.

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Günselsdorf erwischte den besseren Start und legte mit viel Zug los. In Minute 19 belohnte sich die Heimmannschaft für den starken Beginn: Marko Filkovic stellte auf 1:0. Nur acht Minuten später legte Arda Yuvarlak das 2:0 nach – ein Doppelschlag, der der Partie früh die Richtung gab. „Wir sind rausgegangen mit Hunger, haben gut zusammengespielt und von der ersten Minute an nichts anbrennen lassen“, erklärte Coach Adhurim Sahitaj. Das 2:0 zur Pause passte zum Bild, denn Günselsdorf hatte mehr vom Spiel.
Nach dem Seitenwechsel kam die SG durch Armen Aleksanjan in der 54. Minute zwar auf 2:1 heran, doch die Antwort der Hausherren folgte: Filkovic traf in Minute 65 zum 3:1 und brachte den verdienten Heimsieg sicher über die Zeit. Sahitaj jubelte: „Souverän die Partie nach Hause gebracht.“
In der Analyse hob der Günselsdorfer Trainer vor allem die spielerische Linie hervor. „Die größte Stärke lag heute auf der technischen Seite – spielerisch wirklich ganz stark“, sagte Sahitaj und verwies sogar auf den schwierigen Untergrund: „Auch wenn die Plätze wegen der Trockenheit holpriger sind, wir ziehen unser Spiel von ganz hinten bis ganz vorne hervorragend auf.“ Besonders die ersten beiden Treffer gefielen ihm: „Die sieht man in der zweiten Klasse nicht oft.“ Insgesamt sprach er von einer „geschlossenen Mannschaftsleistung“ und betonte die Reife in den Abläufen: „Wie wir die Tore kombiniert haben, war herrlich zum Anschauen.“ Ein weiterer Punkt, der dem Coach wichtig war: „Wir sind in dieser Saison daheim noch immer ungeschlagen.“ Bei der Chancenverwertung sah er Fortschritte: „Das war heute besser als in anderen Spielen – wir sind da auf dem richtigen Weg.“
Auch der Gegner bekam faire Worte mit auf den Weg. „Bad Vöslau ist eine spielstarke, hungrige und kämpferisch gute Mannschaft“, sagte Sahitaj. „Mit dem Knezevic hinten war das gut organisiert – höchsten Respekt. Aber heute waren sie chancenlos.“ Deutlich fiel zudem sein Urteil über das Referee-Team aus: „Der Schiedsrichter war hervorragend, hat sehr viel Ruhe reingebracht und souverän gepfiffen. Wenn wir jede Woche so einen hätten, wäre ich sehr zufrieden.“ Individuell wollte der Trainer niemanden überhöhen, eine Ausnahme ließ er dann doch zu: „Ich freue mich besonders für unseren Stürmer Marko Filkovic, dass er die 20-Tore-Marke durchbrochen hat. Wir hoffen, dass er sich die Torjägerkrone holt.“
Zum Schluss der Blick nach vorne: „Wir haben noch zwei Spiele. Nächste Woche in Baden – wahrscheinlich ein Finale um den vierten Platz – und dann das letzte Match in Schönau. Bitte unterstützt uns weiter, die Saison war bislang hervorragend.“