Spielberichte

„Nach dem 2:0 war mir klar, dass wir gewinnen“ – Ebreichsdorf II lässt es hinten raus noch einmal eng werden

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Ebreichsdorf II
SC Schönau

In der 2. Klasse Triestingtal hat ASK Ebreichsdorf II gegen SC Schönau mit 3:2 gewonnen, wobei der Heimsieg lange klarer aussah, als es das Endergebnis vermuten lässt. Trainer Alexander Bergmann sah seine Mannschaft über weite Strecken als das bessere Team, sprach von viel Ballbesitz und vielen Chancen, hielt aber auch fest, dass seine Elf die Partie in der Schlussphase „ein bisschen schleifen“ ließ.

Ein Hund steht hinter der Eckfahne

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Frühe Kontrolle bringt Ebreichsdorf auf Kurs

Der Trainer beschrieb den Auftritt seiner Mannschaft sehr deutlich. „Wir waren von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft, mit mehr Ballbesitz, mehr Spielanteilen und aggressiverem Auftreten“, sagte Bergmann nach dem Spiel. Diese Überlegenheit bekam früh ein klares Gesicht auf der Anzeigetafel. Noah Hammerl brachte Ebreichsdorf II in der 21. Minute mit 1:0 in Führung, zehn Minuten später legte Laurenz Fuchs das 2:0 nach. Damit war auch der Pausenstand hergestellt. Bergmanns Eindruck war eindeutig: Seine Mannschaft hatte die Partie im Griff und war über weite Strecken das aktivere Team, während Schönau vor allem damit beschäftigt war, dagegenzuhalten.

Das 3:0 bestätigt Bergmanns Eindruck

Auch nach der Pause änderte sich am grundsätzlichen Bild laut Bergmann zunächst wenig. Mit dem 3:0 durch Sinan Geveze in der 60. Minute schien die Begegnung frühzeitig in Richtung Heimsieg abzubiegen. „Nach dem 2:0 war mir ziemlich klar, dass wir das Spiel gewinnen werden“, sagte der Ebreichsdorf-Trainer, der sich in seiner Einschätzung nach dem dritten Treffer erst recht bestätigt sah. Besonders hob er dabei nicht einzelne Tore hervor, sondern die Arbeit der gesamten Mannschaft. „Nicht die Tore waren ausschlaggebend, sondern das Kollektiv und dass wir uns über die ganze Zeit Torchancen herausgearbeitet haben“, erklärte Bergmann. Aus seiner Sicht wäre sogar noch mehr möglich gewesen: „Wir hätten eigentlich auch noch ein viertes oder fünftes Tor schießen müssen.“ Als größte Stärke nannte er das Umschaltspiel, das seiner Mannschaft immer wieder Räume und Möglichkeiten eröffnete.

Die letzten Minuten bleiben als Warnung hängen

So klar Ebreichsdorf II die Partie laut Trainer lange kontrollierte, so wenig gefiel ihm die Schlussphase. Erst verkürzte Ahmetcan Özmen in der 86. Minute auf 3:1, in der Nachspielzeit stellte Hasan Günes noch auf 3:2. Am Sieg änderte das nichts mehr, doch Bergmann sprach genau diesen Punkt offen an. „Dann haben wir das Spiel ein bisschen schleifen lassen beziehungsweise geglaubt, wir sind schon fertig, und haben aufgehört zu spielen“, sagte er. Darin steckt auch der wichtigste Auftrag für die nächsten Wochen. „Wir müssen viel aggressiver spielen. Wenn der Gegner sich hinten fallen lässt, müssen wir sauberer, schneller, kompakter und zielstrebiger spielen.“ Drei Punkte für Ebreichsdorf sind der Ertrag aus Runde fünf, der Blick des Trainers ging nach dem Abpfiff aber bereits weiter: Der Auftritt war über weite Strecken gut, die letzten Minuten lieferten zugleich genug Stoff, um im Training weiter anzusetzen.

2. Klasse Triestingtal: Ebreichsdorf II : Schönau - 3:2 (2:0)

  • 93
    Hasan Günes 3:2
  • 86
    Ahmetcan Özmen 3:1
  • 60
    Sinan Geveze 3:0
  • 31
    Laurenz Fuchs 2:0
  • 21
    Noah Hammerl 1:0