In der 2. Klasse Triestingtal hat sich SC Alland gegen den ATSV Teesdorf mit 2:0 durchgesetzt und sich für eine laut Trainer Michael Heim über weite Strecken klare Leistung erst nach der Pause belohnt. Zur Halbzeit stand noch ein 0:0, danach machten Mirac Celebi und Luis Schiller den Heimsieg fix. Für Heim war dabei nicht nur die Überlegenheit wichtig, sondern vor allem "der Kampfgeist der Mannschaft".

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Michael Heim brachte seine Sicht auf die Partie nach dem Schlusspfiff sehr direkt auf den Punkt. "Wir waren von Anfang bis Schluss ziemlich überlegen", sagte der Trainer von Alland. Dass zur Pause dennoch ein 0:0 auf der Anzeigetafel stand, änderte an diesem Eindruck aus seiner Sicht nichts. Die Gastgeber hatten laut Heim über die gesamte Spielzeit mehr vom Spiel, nur am Ergebnis war das zunächst noch nicht zu erkennen. Genau daraus ergab sich der Charakter dieser Begegnung: Alland blieb dran, ließ sich vom torlosen ersten Durchgang nicht aus der Ruhe bringen und arbeitete weiter an der Führung, während Teesdorf die Partie lange offen hielt.
Der Durchbruch kam dann in der 71. Minute, als Mirac Celebi das 1:0 erzielte und Alland damit für den Aufwand nach der Pause belohnte. Erst in diesem Moment bekam die Überlegenheit auch den passenden Ausdruck auf der Anzeigetafel. Eine Szene beschrieb Heim mit einem Schmunzeln so: "Die entscheidende Situation war, dass unser Innenverteidiger den Ball mit einem Fallrückzieher ins Tor manövriert hat." Mit dem 1:0 ging Alland in die Schlussphase, ehe Luis Schiller in der 90. Minute den Deckel draufmachte. Das späte 2:0 nahm jeder Restspannung den Platz und machte aus einer lange zähen Partie noch einen klaren Heimsieg.
Dass Heim nach dem Spiel sofort den Einsatz seiner Mannschaft hervorhob, passt zum Verlauf dieses Nachmittags. "Der wichtigste Punkt war der Kampfgeist der Mannschaft", sagte er, und genau dieser Satz erklärt auch, warum der Sieg trotz des langen Wartens auf den ersten Treffer nie wie ein Zufallsprodukt wirkte. Alland blieb konsequent, legte nach dem Seitenwechsel nach und nutzte die späten Tore zum 2:0. Auch für den Unparteiischen fand Heim noch ein knappes, aber klares Lob: "Der Schiedsrichter war ehrlich und vorausschauend." Für die Allander bedeutet der Erfolg nach fünf Runden neun Punkte und ein weiteres Ergebnis, das sie im oberen Bereich der Tabelle hält.