Spielberichte

„Wir haben uns extrem weiterentwickelt“ – Hennebichler sieht bei Union Stein viel Potenzial

FC Union Stein

In der 2. Klasse Wachau/Donau zieht der Trainer des 1. FC Union Stein eine positive Bilanz und blickt optimistisch nach vorne. Nach 24 Spielen stehen Rang neun und 29 Punkte zu Buche, doch Thomas Hennebichler betont die Entwicklung seiner Mannschaft und die gute Stimmung im Team. „Wir haben uns extrem weiterentwickelt“, sagt er und kündigt an, punktuell nachzulegen. Ein Stürmer soll noch kommen, im Zentrum ist bereits alles fix. Die Vorfreude auf die neue Saison ist spürbar.

Schiedsrichter blickt auf die Uhr

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Rückblick mit klarer Handschrift: Systemarbeit und eigener Kern

Hennebichler bleibt im Rückblick sehr deutlich: Die Hauptarbeit dieser Saison lag auf dem Platz und im Detail. „Wir haben den Großteil des Jahres damit verbracht, ein System einzustudieren und positionsspezifische Taktiken zu verinnerlichen“, erklärt der Coach. Als er übernommen habe, „war da sehr wenig da“. Das Trainerteam drehte an den richtigen Schrauben und setzte auf die eigene Basis: „Der Kern besteht großteils aus eigenen Spielern aus dem Nachwuchs. Es ist uns nicht schlecht gelungen, sie in diesem Jahr auszubilden.“ Daraus spricht Überzeugung und der Plan, den eingeschlagenen Weg nicht nur fortzusetzen, sondern zu vertiefen.

Gute Stimmung, gezielte Kaderarbeit und ein Abschied mit großem Respekt

Die Stimmung ist laut Hennebichler ein direkter Spiegel der Entwicklung. „Die Stimmung ist sehr gut, weil wir spielerisch immer besser geworden sind. Wir haben uns extrem weiterentwickelt“, sagt er. Der Blick geht klar nach vorne: „Wenn wir beieinanderbleiben und punktuell nachlegen, ist nächste Saison sehr viel möglich.“ Bei der Kaderplanung ist das zentrale Mittelfeld bereits abgehakt, vorne soll noch ein Torjäger kommen. „Wir suchen noch einen Stürmer“, so Hennebichler. „Wir sind mit zwei Leuten in intensiven Gesprächen, in ein bis zwei Wochen gibt es Klarheit.“ Ein prägender Spieler beendet seine Karriere: Florian Fichtinger. „Er ist vor Kurzem Familienvater geworden. Er hat für diesen Verein Unglaubliches geleistet“, verabschiedet ihn der Trainer mit großem Respekt.

Mehr drin als Rang neun: Ergebniskrise erklärt, Traismauer im Blick

Die Tabelle weist nach 24 Runden Platz neun und 29 Punkte aus, die Entwicklungskurve erzählt jedoch eine andere Geschichte. Stein startete stark in die Saison und rutschte dann schrittweise ins hintere Mittelfeld, wo sich die Mannschaft im Frühjahr stabilisierte. Hennebichlers Einordnung ist eindeutig: „Wir sind meiner Meinung nach wesentlich besser, als es die Tabelle hergibt.“ Es habe zwischendurch „eine kleine Ergebniskrise“ gegeben, „obwohl wir spielerisch sehr gut mitgehalten haben und zum Teil die bessere Mannschaft waren“. Beeindruckt hat den Trainer in dieser Liga vor allem Traismauer. „Traismauer ist viel besser, als es die Tabelle hergibt“, sagt er und schließt Stein in diese Einschätzung ausdrücklich mit ein.

Trainerteam sorgt für Schub, Verletzungslage entspannt, Ausblick offensiv

Auch hinter den Kulissen passt für Hennebichler vieles zusammen. Der Trainer hebt den Co-Trainer hervor: „Andreas Gruber macht einen sensationellen Job, hat ein gutes Standing bei der Mannschaft, arbeitet viel und akribisch. Wir sind auf derselben Wellenlänge seitdem hat es im Trainerteam einen richtigen Vorwärtsschwung gegeben.“ Die personelle Lage wirkt zum Start der Vorbereitung stabil. „Es gibt keine ernsthaften Verletzungen“, berichtet Hennebichler. „Lukas Hoffmann, Jakob Pirker und Niklas Hofer waren angeschlagen, sollten aber zum Vorbereitungsstart fit sein.“ Der rote Faden bleibt die Weiterentwicklung: „Wir sind noch lange nicht am Ende. Da ist immer noch Potenzial da. Das macht mich als Trainer sehr glücklich und treibt mich an, weiterzumachen.“ Für Stein heißt das: Kurs halten, vorne nachschärfen und die gute Arbeit in Punkte ummünzen.