Zum Saisonabschluss in der 2. Klasse Wachau/Donau setzte sich der 1. FC Union Stein mit 2:0 gegen den SV Sieghartskirchen durch. Ein frühes Tor gab den Ton an, ehe die Gastgeber nach der Pause wieder die Kontrolle übernahmen und in der Nachspielzeit den Deckel draufsetzten. Trainer Thomas Hennebichler sprach von einem „verdienten Sieg“, hob die Disziplin seiner Mannschaft hervor und freute sich über starke Auftritte junger Spieler. Selbst ein verschossener Elfmeter änderte am klaren Eindruck nichts.

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Stein legte los wie aus der Pistole geschossen, war präsent in den Zweikämpfen und bewegte sich geschlossen gegen den Ball. Der Lohn folgte früh: In Minute 6 schob Khaled Alsaid zum 1:0 ein. „Wir sind sehr gut gestartet, waren bissig in den Zweikämpfen und haben verdient schnell das 1:0 gemacht“, erklärte Trainer Thomas Hennebichler. Mit fortschreitender erster Halbzeit kippte das Bild jedoch etwas. „Die letzten 20 Minuten vor der Pause waren kritisch, da waren wir oft einen Schritt zu spät und bei den zweiten Bällen nicht gut genug“, so der Coach. Sieghartskirchen war in dieser Phase aktiver, ohne jedoch Zählbares zu erzwingen. Mit der knappen, aber verdienten 1:0-Führung ging es in die Kabinen – ein Zwischenstand, der Hennebichler zufolge half: „Das frühe 1:0 war ausschlaggebend. Mit einer Führung lässt sich eine schwierige Phase leichter überbrücken.“
In der Pause drehte Stein an den richtigen Stellschrauben. „Wir haben die Probleme angesprochen und taktisch gelöst. Wir sind wesentlich besser aus der Pause gekommen“, schilderte Hennebichler. Seine Elf stand wieder kompakt, gewann mehr Duelle und blieb am Drücker. Der verschossene Elfmeter passte kurzzeitig nicht ins Bild, doch die Gastgeber ließen sich davon nicht beirren. „Es war ein verdienter Sieg, der zu keinem Zeitpunkt gefährdet war“, bilanzierte der Trainer. In der Nachspielzeit fiel schließlich die Entscheidung: Julius Steiner traf in Minute 90+3 zum 2:0 und sorgte für kollektives Aufatmen. „Das 2:0 war der Deckel drauf, dann war’s vorbei“, fasste Hennebichler zusammen. Über weite Strecken kontrollierte Stein die Partie wieder und zeigte, warum der frühe Führungstreffer den Plan von Beginn an in die richtige Spur brachte.
In seiner Analyse rückte Hennebichler vor allem einen Punkt in den Mittelpunkt: „Unsere größte Stärke heute war die Disziplin. Wir haben unseren Weg nicht verlassen und meine Vorgaben großteils sehr gut umgesetzt.“ Weil es das letzte Spiel war, setzte Stein zudem bewusst auf frische Gesichter. „Wir haben viel gewechselt und unseren jungen Talenten Raum gegeben, sich zu präsentieren. Die jungen Spieler haben sich hervorragend gezeigt“, freute sich der Coach über den gelungenen Auftritt des Nachwuchses. Auch für die Unparteiischen fand er klare Worte: „Der Schiedsrichter war mit Abstand der beste in dieser Saison. Er hat unglaublich gut mit beiden Mannschaften kommuniziert und seine Entscheidungen erklärt.“ Zum Gegner blieb Hennebichler respektvoll: „Sieghartskirchen war bemüht.“ Unterm Strich stand für Stein ein runder Abschluss mit klarer Handschrift – und der Zuversicht, darauf aufbauen zu können.