In der 2. Klasse Wachau/Donau hat der SK Tulbing nach der Auftaktniederlage die gewünschte Reaktion gezeigt und sich gegen Langenrohr II mit 3:1 durchgesetzt. Trainer Stefan Griesslehner führte den ersten Saisonsieg vor allem auf eine geschlossene Mannschaftsleistung, großen Willen und die nötige Ruhe vor dem Tor in den entscheidenden Momenten zurück.

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Dass dieses Spiel für die Gastgeber mehr war als nur die zweite Runde, machte Griesslehner gleich nach dem Schlusspfiff klar. „Nach der Auftaktniederlage wollten wir unbedingt eine Reaktion zeigen und die drei Punkte holen“, sagte der Tulbinger Trainer. Seine Mannschaft setzte dieses Vorhaben früh um. Bereits in der 6. Minute brachte Daniel Köpf, nach einem starken Pass von Nikola Donchev, Tulbing mit 1:0 in Führung. Tulbing lag damit rasch vorne und nahm diesen Vorsprung auch mit in die Pause. Ganz zufrieden mit jeder Phase war der Coach trotzdem nicht. Nach dem 1:0 habe sich sein Team „phasenweise etwas zu weit zurückgezogen“, meinte er. „Allerdings konnte sich Langenrohr daraus auch keine klaren Torchancen erarbeiten, weil wir defensiv sehr kompakt und sicher gestanden sind“, so Griesslehner. „Mit etwas mehr Konsequenz in unseren Kontersituationen hätten wir die Führung vor der Pause ausbauen können".
Nach dem Seitenwechsel stellte Rene Mjka mit einem ruhigen und überlegten Abschluss auf 2:0. Einen wesentlichen Anteil an diesem Treffer hatte erneut Nikola Donchev mit einem schönen Zuspiel. Genau darin sah er später auch den entscheidenden Unterschied zwischen den beiden Mannschaften. „Das Herausspielen der Torchancen und die Ruhe vor dem Tor in den entscheidenden Momenten“, nannte er als Hauptgründe für den Heimsieg. „Spielerisch haben wir aber sicher noch Luft nach oben“, sagte Griesslehner. Der Sieg war für ihn also kein Anlass, alles schönzureden, wohl aber ein Beleg dafür, dass Tulbing an diesem Tag die klareren Antworten auf dem Platz hatte.
Ganz entschieden war die Partie trotz der 2:0-Führung noch nicht. In der 81. Minute verkürzte Leopold Figl per Elfmeter auf 2:1 und machte das Spiel nochmals spannend. Auch Griesslehner sprach diesen Moment an: „Nach dem Anschlusstreffer zum 2:1 hätte es noch einmal spannend werden können.“ Umso wichtiger war aus seiner Sicht die Antwort seiner Mannschaft. Nur zwei Minuten später stellte Can Lachner den alten Abstand wieder her und traf vom Elfmeterpunkt zum 3:1-Endstand. „Da haben wir sofort die richtige Antwort gegeben und mit dem 3:1 das Spiel entschieden“, sagte er. Positiv erwähnte Griesslehner auch die Spielleitung: "Der Schiedsrichter hat die Partie gut im Griff gehabt, obwohl es teilweise durchaus harte Fouls auf beiden Seiten gab“. Unter dem Strich blieb für Tulbing aber vor allem eines stehen: ein verdienter Heimsieg, der die Mannschaft wieder auf Kurs gebracht hat. „Ich freue mich, dass wir verdient wieder in die Erfolgsspur gefunden haben“, sagte Griesslehner.