In der 2. Klasse Waldviertel Süd/Yspertal holte sich der USC den nächsten Auswärtsdreier: SKV St. Oswald unterlag USC Pöggstall mit 1:4. Ein frühes Tor stellte die Weichen, nach der Pause sorgte ein Standard für die Vorentscheidung. Trainer Stefan Fuchs sprach von einer reifen Auswärtsleistung: „Wir haben das Spiel über 90 Minuten kontrolliert.“ St. Oswald kam nur kurz vor der Halbzeit heran, danach spielte Pöggstall die Partie abgeklärt zu Ende.

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Der Auftakt gehörte den Gästen, und das setzte gleich den Ton für den Abend. „Wir haben gleich in der fünften Minute das erste Tor gemacht. Das war ganz wichtig“, erklärte Pöggstall-Coach Stefan Fuchs. In Minute 5 traf Dawid Artur Stanuszek zum 0:1 und gab seiner Elf das nötige Selbstvertrauen. Pöggstall blieb am Drücker, war das aktivere Team und legte nach: In der 18. Minute erhöhte erneut Stanuszek auf 0:2. Fuchs hob dabei die Entstehung hervor: „Das zweite Tor war eine sehr schöne Aktion über die linke Seite.“ Kurz vor der Pause meldete sich St. Oswald dann doch noch zurück. Nach einer Standardsituation verkürzte Daniel Kampleitner in der 44. Minute auf 1:2. „Vor der Halbzeit haben wir leider durch einen Standard das 2:1 bekommen, da war ein Stellungsfehler dabei“, ordnete Fuchs den einzigen Wackler seiner Mannschaft im ersten Durchgang ein.
Wer dachte, der Treffer kurz vor der Pause würde das Spiel kippen, wurde gleich nach Wiederanpfiff eines Besseren belehrt. Pöggstall setzte sofort nach und stellte die alte Zwei-Tore-Führung wieder her. „Das 3:1 war gleich nach der Halbzeit eine Standardsituation, per Kopf – das war der Knackpunkt“, sagte Fuchs. In der 48. Minute netzte Raphael Stieger zum 1:3 und nahm St. Oswald damit den aufkeimenden Schwung. Pöggstall hatte weiter mehr vom Spiel, ließ hinten wenig zu und wartete geduldig auf die nächste Chance. In Minute 70 schlug Stieger abermals zu und erhöhte auf 1:4. Damit war die Partie endgültig entschieden, die Gäste spielten ihren Stiefel souverän herunter und hielten das Tempo, ohne in Hektik zu verfallen. „Wir haben das dann souverän fertig gespielt“, brachte Fuchs die kontrollierte Schlussphase auf den Punkt.
In seiner Analyse legte Fuchs den Fokus auf das, was den Auswärtssieg möglich machte. „Besonders gut funktioniert hat die Geschlossenheit, die Leidenschaft, der Wille“, sagte der Trainer und ergänzte zugleich den einzigen Kritikpunkt: „Luft nach oben ist bei den Standards gegen uns, da hat die Zuordnung nicht gepasst.“ Zum Gegner fand er respektvolle Worte, ohne am Gesamtbild zu rütteln: „St. Oswald war eigentlich immer einen Schritt hinten nach, weil wir sehr dominant waren. Unsere Tore kamen zum richtigen Zeitpunkt, St. Oswald hat es sehr schwierig gehabt.“ Diskussionen gab es keine: „Es gab keine aufregenden Szenen. Der Schiedsrichter hat sehr gut gepfiffen.“ Auch der Blick auf die Tabelle unterstreicht den Abend: Pöggstall festigt mit dem 4:1 auswärts seine Position im Vorderfeld (derzeit Vierter), während St. Oswald als 13. weiter an einem schweren Jahr knabbert. Unterm Strich stand in St. Oswald ein verdienter Auswärtssieg, getragen von frühem Zugriff, klaren Antworten nach der Pause und einem Team, das „mit spielerischen Mitteln den Gegner unter Druck gesetzt“ hat, wie Fuchs betonte.