In der 2. Klasse Waldviertel Süd/Yspertal setzte sich die SG Waldhausen/Gloxwald beim USV Kirchschlag/Waldv. mit 1:7 durch. Der frischgebackene Meister führte bereits zur Pause 0:3 und legte nach dem Wechsel nach. Trainer Michael Naderer hob Energie und Effizienz hervor und sprach vom klaren Ziel, die Saison ungeschlagen zu beenden. Kirchschlag hielt bis zum Schluss dagegen und belohnte sich spät mit dem Ehrentreffer.

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Die Gäste kamen mit dem Meistertitel im Rücken, aber ohne Nachlassen. „Wir haben nach dem Gewinn der Meisterschaft den Fokus gut gehalten. Wir wollten ungeschlagen bleiben“, erklärte Michael Naderer und beschrieb den Start als energisch. Auf dem kleinen Platz in Kirchschlag, den er als „ständiges Hin und Her“ erlebte, hatte seine Elf schnell die Kontrolle. David Marx stellte bereits in der 11. Minute auf 0:1, Julian Wurzer legte in der 16. Minute das 0:2 nach. Kurz vor der Pause erhöhte erneut Marx auf 0:3 (42.). Beim dritten Treffer sah Naderer eine strittige Szene: „Das dritte Tor ist aus abseitsverdächtiger Position gefallen.“ Gleichzeitig betonte er die ruhige Leitung: „Der Schiedsrichter hat ganz neutral gepfiffen.“ Mit dem 0:3 zur Halbzeit waren die Weichen bereits gestellt.
Nach der Pause änderte sich am Spiel wenig, im Gegenteil: „In der zweiten Halbzeit konnten wir frei aufspielen“, so Naderer. Seine Mannschaft blieb zielstrebig und nutzte die Chancen eiskalt. Elias Sandhofer traf kurz nach Wiederbeginn zum 0:4 (49.), bevor David Marx mit seinem dritten Treffer des Abends auf 0:5 stellte (60.). Fünf Minuten später legte Sandhofer seinen Doppelpack zum 0:6 nach (65.). „Die Effektivität vor dem Tor hat gut funktioniert. Wir haben wenige Großchancen vergeben“, sagte der Trainer zufrieden. Kirchschlag steckte jedoch nicht auf und verkürzte durch Ondrej Hruska auf 1:6 (80.). Den Schlusspunkt setzte in der Nachspielzeit Ralf Rainbacher zum 1:7 (90+1). Einen klaren Wendepunkt gab es dafür nicht: „Nach zehn, fünfzehn Minuten war das Spiel auf unserer Seite.“
Bei allem Jubel fand Naderer respektvolle Worte für den Gegner: „Kirchschlag ist ein super Verein. Sie haben von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft und nie aufgegeben.“ Selbst beim deutlichen Rückstand suchten die Gastgeber ihr Tor – der späte Ehrentreffer bestätigte das. Den Unterschied machte aus seiner Sicht die Kombination aus Qualität und innerem Antrieb: „Wir haben viel Qualität in der Mannschaft und das Ziel, ungeschlagen zu bleiben, bringt Energie, Power und Feuer.“
Auch die Unterstützung abseits des Rasens war Thema: „Es ist immer schön, dass so viele Fans auswärts mitfahren.“ Der Blick geht nun auf das Saisonfinale daheim gegen Weiten und die große Meisterfeier in Waldhausen: „Wir wollen die Saison ungeschlagen beenden und dann mit den Fans groß feiern.“