In der 2. Klasse Waldviertel Zentral hat sich USV Windigsteig am Freitagabend gegen SV Weitra mit 3:1 durchgesetzt. Nach dem 1:1 zur Pause legten die Gastgeber laut Sektionsleiter Reinhard Höfler mit dem schnellen zweiten Treffer den Grundstein. „Dass wir nach der Halbzeit sofort wieder in Führung gegangen sind und das sehr gut verwaltet haben“, war für ihn der entscheidende Punkt in einem intensiven Spiel.

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Vom Beginn an sah Höfler eine Partie, die sofort auf Tempo kam. „Es war ein sehr intensives, schnelles Spiel“, sagte der Windigsteiger Sektionsleiter, und genau so entwickelte sich die Begegnung auch. Schon in der 6. Minute gingen die Gastgeber in Führung, als Vaclav Vasicek zum 1:0 traf. Höfler beschrieb den Treffer als „einen schönen, schnellen Angriff über die Seiten mit einer Flanke von Daniel Lerch auf Fabian Regen. Der hat kurz abtropfen lassen und Vasicek hat eingeschoben.“ Weitra ließ sich davon aber nicht aus der Bahn bringen und kam in der 21. Minute durch Tobias Rozliwka zum 1:1. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel setzte Windigsteig dann genau den Impuls, den Höfler später als spielentscheidend einordnete: In der 56. Minute traf wieder Vasicek zum 2:1, laut Höfler nach einem ganz ähnlichen Angriff über die Seite und einer präzisen Flanke auf den Doppeltorschützen. Den Schlusspunkt setzte Daniel Lerch in der 82. Minute. Dem 3:1 ging ein Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte voraus, ehe Lerch den Ball, wie Höfler sagte, „mit aller Wucht ins Tor versenkt“ hat.
Dass Windigsteig dieses Spiel für sich entscheiden konnte, lag aus Sicht des Interviewpartners nicht nur an den drei Toren, sondern vor allem an der Art, wie die Mannschaft gegen den Ball gearbeitet hat. „Was sehr gut funktioniert hat, war die Arbeit gegen den Ball. Wir haben die aggressiven Zweikämpfe angenommen“, sagte Höfler. Gerade in so einer Begegnung, in der beide Mannschaften das Tempo hoch hielten, war das für ihn ein zentraler Punkt. Dazu kam, dass Windigsteig vor dem Tor entschlossener war. „Wir waren am Ende aggressiver vor dem Tor. Da haben wir die Abschlüsse schneller gesucht“, fasste Höfler den Unterschied zwischen den beiden Teams zusammen. Ganz ohne Kritik wollte er den Abend aber nicht stehen lassen. Trotz des 3:1 sah er weiter Luft nach oben, vor allem bei der Chancenverwertung. „Wir hätten früher die Tore machen können und nicht so lange warten müssen“, erklärte er. Der Heimsieg fiel damit zwar verdient aus, aus Windigsteiger Sicht hätte er aber früher klarer abgesichert werden können.
Höfler legte Wert darauf, den Gegner trotz der Niederlage nicht kleinzureden. „Weitra war genauso bissig, laufstark und hat genauso seine Momente gehabt, wo sie gefährlich vor dem Sechzehner eingedrungen sind“, sagte er. Gerade deshalb ordnete er den Erfolg auch als guten Auftritt seiner Mannschaft ein. Entscheidend war für ihn, dass Windigsteig in diesen Phasen „sehr, sehr gut verteidigt und nicht viel zugelassen“ hat. Auch in der Gesamtbetrachtung sprach Höfler von „einem sehr guten Spiel auf beiden Seiten“. Große Aufregung gab es daneben nicht. Die Leistung des Schiedsrichters bezeichnete er als „großteils voll okay“, strittige Szenen habe es nicht wirklich gegeben. Für Windigsteig ist dieses 3:1 damit ein weiterer starker Schritt in einer bislang guten Saison. Nach fünf Runden hält der USV bei zwölf Punkten und bleibt in der Spitzengruppe, während der Sieg gegen einen ebenfalls ordentlich gestarteten Gegner zusätzlich Gewicht bekommt.