Spielberichte

Karl Rupprecht (Trainer USV Kirchberg): „In Hälfte zwei die bessere Mannschaft“

USV Kirchberg
SVSF Pottschach

In der 2. Klasse Wechsel lieferte der USV Raika Kirchberg am Wechsel gegen den SVSF Pottschach ein wildes Auf und Ab – mit dem besseren Ende für die Hausherren. Nach einer schwachen ersten Hälfte und einem Rückstand zur Pause drehte Kirchberg nach dem Seitenwechsel auf und gewann 3:2. Matchwinner war Krisztian Geresi mit einem Dreierpack. Trainer Karl Rupprecht brachte es auf den Punkt: „Wir waren in der zweiten Hälfte viel präsenter – am Ende war der Sieg verdient.“

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Pottschach erwischt den besseren Start 

Von Beginn an gaben die Gäste den Ton an. Schon in der 9. Minute stellte Norbert Kokenszky auf 0:1, ein Treffer, der den Verlauf der ersten 45 Minuten gut beschrieb: Pottschach hatte mehr vom Spiel, Kirchberg bekam kaum Zugriff. Karl Rupprecht nahm kein Blatt vor den Mund: „Pottschach war in den ersten 45 Minuten die klar bessere Mannschaft. Wir haben uns aufs Verteidigen konzentriert, ihnen das Spiel überlassen, waren zu weit weg und nie richtig präsent am Platz.“ Zwar glich Krisztian Geresi noch vor der Pause zum 1:1 aus (42.), doch insgesamt blieben die Gäste am Drücker und nahmen die Führung durch ein weiteres Tor von Norbert Kokenszky (45+2.) mit in die Kabine. Rupprecht ordnete das nüchtern ein: „Das 1:2 zur Halbzeit war verdient.“ 

Kirchberg dreht auf: Geresi gleicht aus und entscheidet spät

Nach dem Seitenwechsel zeigte Kirchberg ein anderes Gesicht. „Wir waren viel aktiver, näher beim Mann, haben Pottschach keine Räume mehr gelassen und sind immer besser ins Spiel gekommen“, erklärte Rupprecht. Ab der 50./60. Minute kippte die Partie sichtbar: Kirchberg gewann die Zweikämpfe, hielt die Bälle länger und kam zu mehr Abschlüssen. Der Lohn folgte in der Schlussphase. Erst traf Krisztian Geresi zum 2:2 (80.) – ein Treffer, der die Moral der Heimischen spiegelte. Und als sich schon vieles auf ein Remis einpendelte, schlug Geresi in der Nachspielzeit nochmals zu (92.) und schnürte damit seinen Hattrick. „Ab der zweiten Hälfte waren wir einfach die bessere Mannschaft, die mehr Torchancen herausgespielt hat – am Ende auch verdient 3:2 gewonnen“, so der erleichterte Coach.

„Läuferisch, kämpferisch – und der Wille“: Rupprecht lobt Team, mahnt Disziplin

Auf die Frage nach dem Schlüssel zum Comeback fand Rupprecht klare Worte: „Das Läuferische und Kämpferische der Mannschaft – und der Wille zu gewinnen.“ Gleichzeitig blieb er selbstkritisch: „Wir müssen an der taktischen Disziplin arbeiten und an unserer Präsenz am Platz.“ Lob gab es auch für den Gegner: „Pottschach ist spielerisch sehr stark, offensiv mit hoher Qualität – damit hatten wir in beiden Halbzeiten immer wieder Probleme.“ Zum Schiedsrichter meinte er: „Es gab keine strittigen Szenen, der Schiri war in Ordnung. Er hat aber seine Linie geändert: erste Hälfte keine Gelben, in der zweiten, glaube ich, sechs.“ In der Tabelle rangiert Kirchberg nach diesem Big Point im Mittelfeld, Pottschach bleibt oben dabei – für Rupprecht zählt nun, die Energie der zweiten Hälfte mitzunehmen und die angesprochenen Details im Training nachzuschärfen.

2. Klasse Wechsel: Kirchberg : Pottschach - 3:2 (1:2)

  • 92
    Krisztian Geresi 3:2
  • 80
    Krisztian Geresi 2:2
  • 47
    Norbert Imre Kokenszky 1:2
  • 42
    Krisztian Geresi 1:1
  • 9
    Norbert Imre Kokenszky 0:1