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„Die Tabelle ist zweitrangig“ – Weninger setzt bei Gloggnitz II auf Jugend und Ruhe im Übergang

Gloggnitz II

In der 2. Klasse Wechsel stellt Gloggnitz II zum Saisonfinale die Weichen bewusst auf Ausbildung statt Ergebnisdruck. Die Zweier der Gloggnitzer stehen nach 21 Runden mit 29 Punkten auf Rang acht, wichtiger als die Platzierung ist dem Klub aber die Entwicklung der eigenen Talente. Interimstrainer Christian Weninger spricht von „sehr guter Stimmung“, einem vollen Kader ohne Verletzte und einer ruhigen Übergangsphase nach der Beurlaubung von Chefcoach Jürgen Röcher. Im Fokus: junge Spieler, die Verantwortung übernehmen.

Ersatzspieler auf der Bank am Spielfeldrand

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Zwischenfazit mit klarer Linie: Entwicklung vor Ergebnis

Bei Gloggnitz II fällt der Blick zurück konsequent positiv aus – und das mit klarer Begründung. „Der Rückblick sieht sehr gut aus. Wir sind sehr zufrieden“, sagt Interimscoach Christian Weninger und erklärt gleich dazu, warum: „Der Tabellenplatz ist bei uns nicht so wichtig. Für uns zählt die Förderung der jungen Talente.“ Genau darin sieht er die größte Stärke der abgelaufenen Wochen: „Wir haben einige Junge mit großem Potenzial, die sich im Laufe der Saison sehr gut entwickelt haben.“ Der Tabellenverlauf stützt das ruhige Selbstbild: Nach einem kurzen Hoch zu Saisonbeginn pendelten sich die Gloggnitzer zwischen Rang sieben und neun ein und halten nun stabil bei 29 Punkten. Druck entsteht daraus keiner – gewollt ist, dass die Jungen Minuten sammeln, wachsen und das Vertrauen spüren. „Die Stimmung könnte nicht besser sein. Bei uns ist es sehr familiär“, so Weninger über den Alltag in Kabine und Verein.

Ruhiger Übergang: Weninger übernimmt, Training läuft normal, Kader voll

Die personelle Weichenstellung im Betreuerteam erfolgte zuletzt ohne großes Getöse. „Jürgen Röcher wurde beurlaubt, ich übernehme interimistisch die letzten Spiele“, berichtet Weninger nüchtern. Am Ablauf ändert das wenig: „Wir führen das Training ganz normal weiter, es funktioniert problemlos.“ Dieses „Weiterarbeiten ohne Hektik“ wird möglich, weil der Kader komplett ist. „Wir haben momentan keine verletzten Spieler und können aus dem Vollen schöpfen“, sagt der Coach. Für den Übergang heißt das: klare Abläufe, kurze Wege und keine Nebenbaustellen. Weninger betont, dass es ihm um Verlässlichkeit geht – für Routiniers genauso wie für die Nachwuchskräfte, die aktuell vermehrt an die zweite Mannschaft herangeführt werden.

Junge im Schaufenster und ein Blick auf die Spitze

Besonders stolz ist der Interimscoach auf die Durchlässigkeit zur U15. „Ein großes Lob an die U15-Spieler. Wir binden sie immer wieder in den Kader ein, sie haben sich sehr gut entwickelt und bringen ihren Einsatz, wenn sie hineinkommen“, sagt Weninger. Die Botschaft an den Nachwuchs ist eindeutig: Wer im Training zulegt, bekommt seine Chance. Als Maßstab dient den Gloggnitzern auch der Liga-Primus. „Am meisten beeindruckt hat mich Aspang. Das ist eine sehr komplette Mannschaft, von vorne bis hinten gut besetzt und sie spielen einen sehr guten Fußball“, ordnet Weninger die Kräfteverhältnisse ein. Für die verbleibenden Partien will er die Linie nicht verlassen: ruhig arbeiten, die Jungen weiter mutig einbauen und das positive Gefühl mitnehmen. „Wir bleiben bei unserem Weg – und genau deshalb sind wir zufrieden“, fasst er den Ausblick zusammen.