In der 2. Klasse Wechsel hat sich USC Krumbach gegen ATSV Puchberg mit 3:2 durchgesetzt und dabei vor allem nach der Pause den Unterschied gemacht. Trainer Patrick Spitzer sah zunächst den besseren Start der Gäste, danach aber eine Partie, in der sich seine Mannschaft immer wieder zurückmeldete. Vor allem die Einwechslungen und ein deutlich aktiveres Auftreten nach dem Seitenwechsel waren für ihn die Grundlage dieses Heimsiegs.

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Spitzer schilderte einen Abend, der für seine Elf nicht ideal begonnen hatte. „Puchberg hatte den besseren Start“, sagte der Krumbacher Trainer, ehe seine Mannschaft nach und nach besser ins Spiel fand. Krumbach kämpfte sich hinein, arbeitete sich laut Spitzer sogar die besseren Chancen heraus und ging in Minute 15 durch Philipp Luckerbauer mit 1:0 in Führung. Lange hielt dieser Vorsprung allerdings nicht, denn Kevin Nikolic glich schon vier Minuten später zum 1:1 aus. Spitzer sprach dabei offen von einem „dummen Fehler“. Noch vor der Pause stellte Krumbach den alten Abstand wieder her, als Lukas Riegler nach einer Standardsituation das 2:1 erzielte. Für Spitzer war diese Führung in dieser Phase verdient, auch wenn die Partie damit noch längst nicht entschieden war.
Nach dem Seitenwechsel sah Spitzer dann genau die Reaktion, die er sich erhofft hatte. „Wir waren in der zweiten Halbzeit wesentlich besser, wesentlich aktiver“, sagte er und hob damit vor allem das andere Auftreten seiner Mannschaft hervor. Zwar kassierten die Gastgeber in Minute 66 nach Abstimmungsproblemen zwischen Abwehr und Tormann noch das 2:2 durch Christian Steiner, doch Krumbach ließ sich davon nicht aus der Bahn bringen. Entscheidend war aus Sicht des Trainers der Moment, als drei frische Kräfte auf einmal kamen. „Da waren wir besser im Spiel“, sagte Spitzer. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich fiel dann das 3:2: Nach einer Flanke auf die zweite Stange stand Fabian Wedl frei und traf laut seinem Trainer „mit dem ersten Kontakt“ zum Siegestor.
Dass Krumbach nach zwei Ausgleichstreffern am Ende trotzdem vorne blieb, wertete Spitzer als klares Zeichen für die Mentalität seiner Mannschaft. „Der Kampfgeist und der Wille zu gewinnen haben sehr gut funktioniert“, sagte er. Gerade weil Puchberg beide Rückstände wettmachte, sei es wichtig gewesen, nicht nachzulassen und sich davon nicht unterkriegen zu lassen. Dazu kam nach Ansicht des Trainers phasenweise auch das schnelle Spiel nach vorne, auch wenn er einschränkte, dass das „leider nur phasenweise“ gelungen sei. Gleichzeitig verschwieg Spitzer nicht, dass ihn die Gegentore störten. Beide seien „leicht zu verteidigen“ gewesen, bei beiden habe Krumbach nicht gut ausgesehen. Genau dort sieht er trotz des Sieges weiterhin Luft nach oben.
Auch für den Gegner fand Spitzer klare Worte. Puchberg habe „gute, schnelle Spieler“ gehabt, sei in der ersten Halbzeit „sehr giftig, sehr spritzig“ gewesen und habe Krumbach mit seinen Tiefenläufen immer wieder vor Aufgaben gestellt. Umso höher bewertete er den Auftritt seiner Mannschaft nach der Pause, weil die Gäste aus seiner Sicht dann nur noch dann gefährlich wurden, wenn Krumbach selbst mit Fehlern half. Diskussionen über den Unparteiischen gab es für ihn nicht. „Die Schiedsrichterleistung war sehr gut für die Klasse“, meinte Spitzer, strittige Szenen habe es keine gegeben. So blieb unter dem Strich ein Heimsieg, der Krumbach in Runde fünf auf sieben Punkte bringt und der aus Sicht des Trainers vor allem auf einer starken zweiten Halbzeit aufbaute.