In der 2. Klasse Weinviertel setzte sich der USV 1950 Hauskirchen im letzten Heimspiel klar mit 7:2 gegen den SCU Altlichtenwarth durch. Nach einem 1:1 zur Pause legten die Hausherren nach Wiederbeginn kräftig zu und beantworteten das zwischenzeitliche 3:2 der Gäste mit einem Doppelschlag. Obmann Gerhard Arzt sprach von einem souveränen Auftritt und lobte den Zusammenhalt – am Ende passten Stimmung und Meistermedaillen zum starken Abschluss.

Image by Jörg Struwe from Pixabay
Hauskirchen erwischte den besseren Start und ging früh in Führung: Filip Kukucka traf in Minute 10 zum 1:0. Kurz vor der Pause meldeten sich die Gäste zurück, Jürgen Tanzer stellte in der 44. Minute auf 1:1 – mit diesem Resultat ging es in die Kabinen. „Im Großen und Ganzen waren wir souverän. Altlichtenwarth konnte nur phasenweise dagegenhalten“, ordnete Obmann Gerhard Arzt den ersten Abschnitt ein.
Nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren sofort zu: Florian Schön traf in der 49. zum 2:1 und legte in der 56. das 3:1 nach. Altlichtenwarth blieb aber kurz dran, Manuel Müller verkürzte in der 63. auf 3:2. Genau da kam die Reaktion des Meisters: Kukucka besorgte in der 65. das 4:2, nur eine Minute später erhöhte Stefan Zeiner auf 5:2. Spätestens da war die Partie entschieden, doch Hauskirchen blieb gierig: Christoph Perci netzte in der 78. zum 6:2, Norbert Jankto setzte in der 85. den 7:2-Schlusspunkt.
Für Gerhard Arzt lag der Schlüssel in der Konsequenz nach kritischen Momenten. „Der wichtigste Moment war, dass wir nach dem Ausgleich das 2:1 schossen, das 3:1 und nach dem 3:2 gleich wieder das 4:2“, sagte der Obmann. Dabei verteilte er auch faire Komplimente: „Das 1:1 war ein schöner Spielzug von Altlichtenwarth.“ Gleichzeitig sprach er offen an, warum die Gäste noch einmal herankamen: „Das 3:2 für Altlichtenwarth war ein schwerer Abwehrfehler.“ Entscheidend sei gewesen, dass seine Elf sofort zurückschlug und das Spiel wieder kontrollierte.
Was sein Team heuer stark macht, brachte er auf den Punkt: „Wie die ganze Saison: das Mannschaftsgefüge und der Zusammenhalt.“ Zu strittigen Szenen wollte er sich bewusst nicht äußern: „Ich halte mich raus, ich sage nichts zu den Schiedsrichtern.“ Die letzten Treffer beschrieb er als mustergültig vorgetragen: „Fünf-zwo, sechs und sieben-zwo waren über außen vorbereitet und dann souverän verwertet.“
Der Abend passte für Hauskirchen auch neben dem Rasen. „Weil es das letzte Heimspiel war, sind sehr viele Zuschauer gekommen. Die Stimmung war sehr gut, die Fans haben sich gefreut“, erzählte Arzt. Nach dem 7:2 gab es die verdiente Draufgabe: „Danach haben wir die Meistermedaillen bekommen. Das war der krönende Abschluss dieses Spiels.“
In der Tabelle stehen die Hauskirchner nach 25 Runden ganz oben, und der Obmann blickte sichtlich stolz zurück: „Ich bin seit ’89 im Vorstand, seit ’98 Obmann und bin jetzt das zweite Mal Meister geworden. Ich habe eine geile Mannschaft.“ Sein Dank ging an alle, die mitgezogen haben: „Ich danke meinem Vorstand, den Förderern und allen Zuschauern, die uns immer unterstützt haben. Aber mein besonderer Dank gilt meiner Frau, die mich schon seit Jahrzehnten immer unterstützt. Meine Liebe, ich danke Dir. Und Danke für die super Saison.“ Und ganz zum Schluss schob er noch einen persönlichen Ausblick nach: „Ich freue mich schon auf das Derby – das wird ein schönes Spiel.“