In der 2. Klasse Ybbstal holte der SV Opponitz beim FC Hollenstein einen 1:0-Auswärtssieg. Nach einer torlosen ersten Hälfte fiel die Entscheidung spät: Peter Kudlicka traf in Minute 80. Opponitz ordnete das Duell als über weite Strecken ausgeglichen ein, in dem der erste Treffer den Ausschlag gab. „Wer das erste Tor schießt, gewinnt“, sagte der Sportliche Leiter Harald Rössler – und lobte den Einsatz seiner Mannschaft in einem leidenschaftlich geführten Spiel.

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Vom Anpfiff weg entwickelte sich in Hollenstein das erwartete enge Duell. Beide Teams suchten ihre Momente, ohne sich lange klare Vorteile zu erspielen, und so stand es zur Pause folgerichtig 0:0. „Es war ein relativ ausgeglichenes Spiel“, stellte Opponitz’ Sportlicher Leiter Harald Rössler fest. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen, bis die Gäste kurz vor Schluss den einen Angriff sauber zu Ende spielten. Rössler beschrieb den Siegtreffer so: „Ein Angriff über die linke Seite, über Günther Misof und Radovan Valentin. Peter Kudlicka hat den Ball angenommen und dann mit links abgeschlossen.“ In Minute 80 stand es 0:1 – und diesmal sollte das eine Tor reichen.
Aus Opponitzer Sicht lag genau darin der Knackpunkt. „Der entscheidende Moment war das 0:1 für Opponitz. Wer das erste Tor schießt, gewinnt dieses Spiel“, sagte Rössler und unterstrich damit die Bedeutung des späten Treffers. Gleichzeitig legte er Wert darauf, den Auftritt der eigenen Mannschaft nicht auf den Torschützen zu reduzieren: „Sehr hervorzuheben ist der komplette Einsatz der gesamten Mannschaft.“ Der Sportchef blieb fair in der Einordnung des Gegners: „Hollenstein hat auch sehr viel Leidenschaft gezeigt.“ Am Ende, so Rössler, sei Opponitz „der glücklichere Sieger oder um eine Nuance die bessere Mannschaft“ gewesen – ein ehrliches Resümee nach einem Spiel auf Augenhöhe.
Ein weiterer Punkt, der nach Abpfiff positiv hängen blieb, war die souveräne Leitung des Spiels. „Die Leistung des Schiedsrichters war aus meiner Sicht sehr gut“, betonte Rössler, Diskussionen blieben damit Nebensache. Für Opponitz zählt nun, aus dem couragierten Auftritt und den drei Punkten Selbstvertrauen mitzunehmen. Der knappe Auswärtssieg war das Ergebnis harter Arbeit über 90 Minuten und einer konsequent ausgespielten Szene auf der linken Seite. Hollenstein wiederum hat gezeigt, dass die Mannschaft imstande ist, solche Partien eng zu halten. Für beide Teams gilt: Auf dieser Leidenschaft lässt sich aufbauen.